Voller Ambitionen startet Sturm Graz ins neue Jahr – und mit SturmEcho 382, das mit spannenden Interviews, tiefgreifenden Reportagen, pointierten Kolumnen und einem Slowenien-Schwerpunkt aufwartet.
Neue Impulse von der Trainerbank. Seit Anfang des Jahres coacht Fabio Ingolitsch das Profiteam des Vereins – und hat mit den Schwarz-Weißen viel vor. Sturm-Präsident Christian Jauk nimmt zum Wechsel auf der Trainerbank Stellung und erklärt, welche Tugenden aus dem Leitbild im Frühjahr ganz besonders gefragt sein werden.
Konstante im Mittelfeld. Schon seit über fünf Jahren ist Jon Goren Stanković ein tragender Akteur im Spiel des SK Sturm. Im Rampenlicht steht er trotzdem selten. Der Slowene spricht im Interview über seine Spielweise, die Liebe zu Graz und warum er einst Fan einer Mannschaft war, die ausgerechnet „die Roten“ genannt werden. Zudem erinnert sich Ex-Geschäftsfüher Sport Andreas Schicker an dessen allerersten Sturm-Transfer und Kapitäne von Liga-Rivalen zollen Sturms defensiven Mittelfeld-Haudegen ihren Respekt.
Neo-Stürmerin. Sie ist im Sommer von Bologna in die Murstadt gewechselt, drückt nun dem Offensivspiel der Sturm Damen ihren Stempel auf und hat sich als Torjägerin etabliert: Zala Kuštrin hat in Graz voll eingeschlagen. Dem SturmEcho erklärt die 27-Jährige, wie sie das Spiel der Schwarz-Weißen besser macht, spricht über den Unterschied zwischen der Lebensweise in Italien und Österreich, und verrät, warum das neue Trainingszentrum Puntigam die so wichtige neue Heimat die Grazerinnen werden wird.
Legionäre aus dem nahen Süden. Kicker aus unserem Nachbarland haben beim SK Sturm schon lange Tradition. Das Klubmagazin gibt im Rahmen eines geografisch-historischen Exkurses Auskunft darüber, welche Slowenen bereits im schwarz-weißen Trikot für den Grazer Verein aufgelaufen sind.
Diese und viele weitere Beiträge lesen Sie im neuen SturmEcho 382, das unter shop.sksturm.at sowie in den SturmShops Hans-Sachs-Gasse, Liebenau und Shopping City Seiersberg erhältlich ist.
Abos und Infos: 0316 / 771 771
INHALT
- Kunstschüsse
- Vorstandsetage (Kolumne)
- Stiller Leader – Wie Jon Gorenc Stanković den Sturmgeist lebt
- Slowenen in Schwarz und Weiß
- Kurzpässe
Sturm & Drang
- Der Problembehr (Kolumne)
- Zala Kuštrin im Interview
- „Jahrhundertprojekt“ Trainingszentrum Puntigam
Sportklub Sturm
- Champions. Aus dem Sturm geboren.: Die Titelverteidigung als Action-Serie
- HIGH 5: Ein kulinarischer Saisonrückblick in Buchform
- Sponsor Lounge: Gerald Krainer von BT-Systems
Fankurve
- Schwarzmarkt
- Kurvendiskussion (Kolumne)
Seit 1909
- Schwarz-weiße Familienchronik: Jänner, Februar, März
- Saison mit Sternchen 2005/06: Als der Sensenmann anklopfte
- Schlusspfiff: Platz für die Nummer 11
Kämpfer mit Herz
Er hat unter Jürgen Klopp trainiert und war Andreas Schickers erster Transfer zu Sturm. Kämpfen, beißen und das Spiel gut lesen: Warum Jon Gorenc Stanković eine unverzichtbare Größe ist.
Wer kennt sie nicht, Bilder wie dieses: Jon Gorenc Stanković am Boden. Nach einem harten Zweikampf in luftiger Höhe, bei dem er weder den Gegner noch sich geschont hat, krümmt er sich auf dem Rasen vor Schmerzen. Die Hände vor das Gesicht haltend, wird er am Spielfeld verarztet, kurz darauf richtet er sich wieder auf. Humpelt vom Platz, um sich Sekunden später von der Seitenlinie aus wieder ins Getümmel zu werfen. Die Zähne zusammenbeißend, den Schmerz ignorierend. Gorenc Stanković, das Stehaufmännchen. Der unermüdliche Kämpfer. Der Abräumer im Mittelfeld. Der Kompromisslose. Aber auch derjenige, der das Zeug zum Regisseur hat. Zum Stabilisator. Einer, der Härte so gut wie nie mit Unfairness verwechselt. Mit seiner Mentalität fügt sich der 30-jährige Slowene nahtlos in die Ehrengalerie schwarz-weißer Spielerlegenden. Man kann ihn getrost einen „Eisernen“ nennen, wie einst den für sein Sliding-Takling bekannten Franz Reiter oder später die Mittelfeldkampfmaschine Manfred „Mandi“ Steiner. Aber der in Ljubljana geborene Fußballspieler ist auch ein Meister der feinen Klinge. Kann Spiele gut lesen, Angriffe mit klugen Pässen einleiten und ist – vor allem bei Standardsituationen – für einen Defensivakteur überraschend torgefährlich: 20 Tore stehen, national wie international, in rund 220 Spielen bisher zu Buche. Im Sommer 2020 kam Gorenc Stanković vom englischen Klub Huddersfield Town nach Graz, ein erster Königstransfer des damals neu bestellten Sportdirektors Andreas Schicker.
Jon, üblicherweise gehen Fußballer von Österreich nach England, warum war das bei dir umgekehrt? Ich war damals schon vier Jahre in England, habe mal gespielt, dann wieder nicht. Leider habe ich mir auch bei einem Einsatz für das slowenische U21-Team das Kreuzband gerissen – die Zeit war also schwierig für mich. Wegen Corona hat Huddersfield nicht die Option auf Vertragsverlängerung gezogen und nachdem Andreas Schicker angerufen hat, ging alles sehr schnell. Ich habe für Sturm unterschrieben, dann noch ein paar Spiele für Huddersfield absolviert, weil wir in der zweiten Liga gegen den Abstieg gespielt haben. Zwei Runden vor Schluss haben wir den Klassenerhalt geschafft. Ich bin daraufhin direkt nach Graz geflogen.
Was hast du damals mit Sturm verbunden? Ich habe Sturm gekannt, wusste, was unter Ivica Osim hier alles passiert ist: ein großer Verein mit viel Geschichte in Österreich. 2019/20 ging es Sturm nicht so gut, aber Schicker sagte, man wolle gänzlich neu beginnen und ich solle sein erster Transfer sein. Er hat mich überzeugt. Meine Berater haben auch gemeint, Sturm sei eine gute Adresse.
Du bist als Innenverteidiger gekommen, hast aber bald auf einer anderen Position gespielt … Ja, Christian Ilzer hatte eine andere Idee für mich, ich sollte den Sechser spielen. Das war kein Problem, habe ich doch auch in England und zuvor in Dortmund beide Positionen gespielt. Ich spiele gerne in der Innenverteidigung, mag diese Position aber auch.
Den gesamten Beitrag mit Statements von Sturms Ex-Geschäftsführer Sport Andreas Schicker, Salzburg-Kapitän Mads Bidstrup und Rapid-Kapitän Matthias Seidl lesen Sie im neuen SturmEcho 382.