Ein Spieler in einem schwarzen Trikot zeigt ein Herz
Profis

Drei ganz wichtige Punkte

Der SK Puntigamer Sturm Graz gewann gegen die SV Ried mit 1:0, JP. Hödl traf in der 86. Minute zum Sieg.

Ein Spieler im schwarzen Trikot der jubelt.
Der Jubel nach dem erlösenden 1:0-Treffer war bei Jusuf Gazibegovic und Kollegen riesig. © GEPA Pictures

Abnutzungskampf par excellence

Schwarz-Weiß startete mit der Prämisse in die Partie, mit einem Heimsieg ins neue Bundesliga-Jahr zu starten. Die Grazer starteten engagiert in die Partie, doch die großen Chancen sollten hüben wie drüben ausbleiben. Das Spiel selbst war kein Augenschmaus, da durch die Spielanlage der Gäste ein Spielfluss nur bedingt möglich war. Die besten Möglichkeiten vergaben Maurice Malone und Filip Rózga – wirklich gefährlich waren sie jedoch nicht. Die erste Spielhälfte war vor allem von einer Vielzahl an Einwürfen, Freistößen, Eckbällen und unglaublich intensiv geführten Zweikämpfen geprägt. So ging es folgerichtig mit einem 0:0 in die Katakomben.

Ein Hödl-Moment zum Sieg

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich am Geschehen zuerst wenig. Erst mit Fortdauer der zweiten Hälfte kam mehr Tempo in die Partie, da die Kräfte schwanden und die Wechselspieler Wirkung zeigten. In der 60. Minute trafen die Rieder zur vermeintlichen Führung, doch der Treffer wurde aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt. Danach kamen die Grazer mehr und mehr auf. Otar Kiteishvili und Belmin Beganovic vergaben, doch in der 86. Minute sollte der große Moment von JP Hödl kommen. Das 19-jährige Eigengewächs zog aus rund 20 Metern ab und traf zur Führung. JP jubelte per Salto – Seltenheitswert! In der Schlussphase kam von den Riedern nichts mehr und so jubelte Schwarz-Weiß über einen ganz wichtigen Heimsieg und bleibt in Heimspielen 2026 makellos – zwei Spiele, zwei 1:0-Heimsiege!

SK Puntigamer Sturm Graz 1:0 (0:0) SV Ried

SK Sturm Graz

Bignetti - Gazibegović - Mitchell - Koller - Karić - Gorenc Stanković - Fosso (76. Mamageishvili) - Kiteishvili - Rózga (89. Jatta) - Malone (63. Beganović) - Kayombo (76. Hödl)

SV Ried

Leitner - Havenaar - Sollbauer - Steurer - Bajic (80. Boguo) - Maart - Mayer (88. Rasner) - Rossdorfer - Bajlicz (80. Pomer) - Mutandwa (59. Kiedl) - Van Wyk (59. Aisowieren)

Tor: 1:0 Hödl (86.)

Gelbe Karten: -; Bajlicz

Merkur Arena, 13.527 Zuschauer:innen

Cheftrainer Fabio Ingolitsch: "Es war ein sehr schwieriges Spiel heute, eigentlich kein Fußballspiel sondern ein Standard-Spiel. Wir haben heute nur 40 Minuten Nettospielzeit gehabt und ging gefühlt nur von Unterbrechung zu Unterbrechung. Großes Kompliment an meine Mannschaft, die heute diese Vielzahl an Standards wegverteidigt hat, da haben wir einen sehr, sehr guten Job gemacht. Insgesamt haben wir uns – mit ganz viel Emotion und Kampfgeist – diesen wichtigen Sieg gesichert.

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