Ein Mann mit Kopfhörern und grauer Jacke
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Im Geburtstalk: Axel Kayombo

Angreifer Axel Kayombo feiert heute seinen 20. Geburtstag, hat sich in Graz gut eingelebt und will mit dem SK Sturm noch viel erreichen – der mit heute 20-Jährige im Geburtstagsinterview.

Axel, du bist seit Sommer 2025 in Graz. Wie hast du dich im Verein und in der Stadt eingelebt?

Ich fühle mich in Graz wirklich sehr wohl. Von Anfang an wurde ich vom Verein, den Mitarbeiter:innen und den Fans sehr gut aufgenommen. Es herrscht eine familiäre, aber gleichzeitig sehr ehrgeizige Atmosphäre, was mir sehr gefällt.

Inwiefern unterscheidet sich dein Alltag in Graz von deinen bisherigen Erfahrungen?

Hier ist alles sehr strukturiert und professionell organisiert. Ich habe das Gefühl, dass viel von mir erwartet wird. Das motiviert mich, noch disziplinierter und anspruchsvoller mit mir selbst in Bezug auf Erholung, Ernährung und die allgemeine Vorbereitung umzugehen. Ich war schon immer sehr anspruchsvoll mit mir selbst, sowohl auf als auch außerhalb des Spielfelds. Seit ich hier bin versuche ich einfach, noch anspruchsvoller zu sein, um ein besserer Spieler zu werden als gestern.

In welchen Bereichen deines Spiels siehst du noch das größte Verbesserungspotenzial und wo liegen deine größten Stärken?

Im Spiel ohne Ball denke ich, dass ich noch am meisten verbessern kann. Das Anlaufen im Pressing und die Läufe im Ballbesitz – solche Dinge. Meine größten Stärken sind meine Schnelligkeit, meine Kraft und meine mentale Stärke. Ich versuche immer, alles für die Mannschaft zu geben.

Wer sind deine Vorbilder auf deiner Position, welche Spieler inspirieren dich am meisten?

Ich habe nicht wirklich ein Vorbild, ich lasse mich von den Besten auf meiner Position inspirieren, um mein Spiel zu verbessern.

Ein Spieler im schwarzen Trikot und ein Spieler im gelben Trikot kämpfen um einen weißen Ball
Axel Kayombo laborierte zu Saisonbeginn an einer Verletzung, die er in den letzten Wochen und Monaten vollständig überwunden hat. Nun will der mit heute 20-Jährige in den restlichen Spielen voll angreifen. © GEPA Pictures

Was verlangt der Trainer derzeit am meisten von dir auf dem Platz und in deinem Alltag?

Auf dem Platz verlangt er vor allem Intensität, taktische Disziplin und, dass ich eine Energiequelle für die Mannschaft bin. Außerhalb des Platzes legt er großen Wert auf Professionalität: Gute Erholung, regelmäßiges Training und eine vorbildliche Einstellung.

Was sind deine Ziele für die zweite Saisonhälfte, sowohl persönlich als auch mit der Mannschaft?

Persönlich muss ich noch entschlossener sein, ich bin wieder in guter körperlicher und fußballerischer Form und freue mich auf die wichtigste Phase der Meisterschaft. Mit der Mannschaft ist das Ziel klar: So viele Spiele wie möglich gewinnen und bis zum Ende oben mitspielen – dann werden wir sehen, was dabei herauskommt!

Außerhalb des Fußballs: Wie verbringst du deine Freizeit und mit welchen Mannschaftskollegen verstehst du dich besonders gut?

In meiner Freizeit versuche ich, Deutsch zu lernen und die österreichische Kultur zu genießen. Ich schätze besonders das gute Essen und die Landschaft. Ansonsten bin ich eher ein ruhiger Mensch, der gerne mit seinen Lieben zu Hause ist. Ich schaue auch gerne Serien oder spiele Playstation.
Besonders hervorheben kann ich keinen – die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist sehr gut, ich habe zu allen ein gutes Verhältnis.

Und zum Schluss: Was wünschst du dir zu deinem Geburtstag?

Dieses Jahr wünsche ich mir vor allem Gesundheit für mich und meine Familie.

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