Zwei Spieler in schwarzen Trikots jubeln
Profis

Heimsieg über Blau-Weiß

Der SK Puntigamer Sturm Graz gewann in der 20. Runde der ADMIRAL Bundesliga gegen den FC Blau-Weiß Linz mit 1:0 und behielt drei Zähler in Liebenau – Belmin Beganović traf vom Punkt zum verdienten Heimsieg.

Ein Spieler in einem schwarzen Trikot spielt einen Ball.
Jon Gorenc Stanković spielte eine sehr starke Partie und fiel vor allem mit einer Vielzahl an punktgenauen, hohen Zuspielen auf. © Sebastian Atzler

Gute erste Hälfte, Beganović traf vom Punkt

Vor 14.217 Zuschauer:innen in Graz-Liebenau startete das Heimteam mit richtig viel Elan in die Partie. Getragen vom lautstarken Publikum war es Winterneuzugang Gizo Mamageishvili – der sein Startelfdebüt feierte – der mit einem Seitfallzieher nur das Lattenkreuz traf (5.). Der Druck der Hausherren nahm immer mehr zu, bis schließlich in Minute 14 Seedy Jatta zur vermeintlichen Führung traf. Schiedsrichter Sadikovski sah jedoch ein Foulspiel und gab nach Rücksprache mit dem VAR den Treffer nicht – strittig. Wenig später war es Paul Koller, der an Blau-Weiß-Torhüter Mantl scheiterte (19.). Die erste gute Chance der Gäste gab es in Minute 19, als Conde und Briedl aber scheiterten. Rund zehn Minuten später war es der auffällige Gizo Mamageishvili, der im Strafraum gefoult wurde. Belmin Beganović nahm sich dieser Verantwortung an und traf souverän zum 1:0 (34.). So ging es auch in die Pause.

Trotz Kartenfestival drei Punkte geholt

In der zweiten Hälfte war es zu Wiederbeginn der starke Ryan Fosso, der nach einem Traumpass von Jon Gorenc Stanković um Haaresbreite vorbeischoss. Generell fiel an diesem Sonntagnachmittag auf: Sturms Kapitän spielte hohe Bälle wie Andrea Pirlo in seiner besten Zeit. Ebenso fiel auf: Das Teampressing der Steirer funktionierte über weite Strecken sehr gut, woraus viele hohe Ballgewinnen resultierten. Mit Fortdauer der Partie wurde es ruppiger. Insgesamt gab es acht (!) gelbe Karten und eine Rote – Jeyland Mitchell, der ansonsten staubtrocken spielte, holte sich mit einer äußerst vermeidbaren Aktion die Ampelkarte. Den letzten guten schwarz-weißen Abschluss hatte Geburtstagskind Paul Koller, der in der 78. Minute an Torhüter Mantl scheiterte. In der 95. Minute war es Axel Kayombo, der zum vermeintlichen 2:0 traf, doch Sturms Nummer elf war einen Hauch im Abseits. Nach fast 100 Minuten pfiff der Schiedsrichter ab und drei Zähler blieben in Graz-Liebenau.

JP Hödl über die Partie: „Wir haben als Mannschaft geschlossen verteidigt und alles investiert. Man hat gespürt, wie viel Energie am Platz war – und wie diese Energie auch vom Stadion zurückgekommen ist. Die Fans haben uns getragen, das hat zusätzliche Reaktionen freigesetzt.“

SK Puntigamer Sturm Graz 1:0 (1:0) FC Blau-Weiß Linz

SK Sturm Graz

Bignetti - Mitchell - Koller - Vallci - Hödl (79. Karić) - Malić - Gorenc Stanković - Fosso - Mamageishvili (67. Rózga (91. Aiwu)) - Beganović (67. Malone) - Jatta (67. Kayombo)

FC Blau-Weiß Linz

Mantl - Riegler - Maranda - Moormann - Dahlqvist - Briedl - Conde (69. Ronivaldo) - Bumberger - Fofana - Weissman - Seidl

Tor: 1:0 Beganović (34.)

Gelbe Karten: Hödl, Vallci, Fosso, Malić, Gorenc Stanković; Dahlqvist, Riegler, Moormann

Rote Karte: Mitchell

Merkur Arena, 14.217 Zuschauer:innen

Impressionen aus dem Spiel

Ein Spieler in einem schwarzen Trikot im Stadion
Viele Spieler in schwarz die jubeln.

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