Zwei Spieler klatschen ab.
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Punkteteilung in Wolfsberg

Der SK Sturm bewies im Auswärtsspiel große Moral und kämpfte sich nach einem Zwei-Tore-Rückstand eindrucksvoll zurück. In einer intensiven und phasenweise wilden Partie sicherten sich die Grazer am Ende zumindest einen verdienten Punkt.

Spieler in einem Kreis.
Die Mannschaft konnte sich nach einem 0:2-Rückstand zurück kämpfen. © GEPA pictures

Mit Rückstand in die Pause

Sturm erwischte einen schwierigen Start in die Partie und musste früh die erste brenzlige Situation überstehen. Atanga nahm in der 4. Minute aus spitzem Winkel den Abschluss, der Ball ging knapp am Gehäuse vorbei. Wenig später waren die Grazer dann erstmals geschlagen: Nach einer defensiven Unachtsamkeit zog Rechtsverteidiger Matic vom rechten Strafraumrand ab und hämmerte den Ball in der 19. Minute unhaltbar unter die Latte zur Führung der Hausherren ins Netz. Sturm konnte in weiterer Folge nur punktuell Akzente setzen konnte. Ein Kopfball von Jon Gorenc Stanković in der 32. Minute sowie ein wuchtiger Schuss von Malone nach einer Ecke in Minute 39, der an der Stange landete, blieben die gefährlichsten Momente aus schwarz-weißer Sicht. Mit einem Rückstand ging es in die Pause.

Wilde zweite Halbzeit

Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch mit enormem Unterhaltungswert. In der 49. Minute ließ Ex-Wolfsberger Kojzek noch eine große Möglichkeit liegen, als er an Schlussmann Matteo Bignetti scheiterte. Nur zwei Minuten später machte er es jedoch besser und schob den Ball flach über die Innenstange zum zweiten Treffer für die Hausherren ins Tor. Zu diesem Zeitpunkt schien die Partie entschieden, doch die Partie nahm in der 61. Minute eine entscheidende Wendung. Diabaté wurde nach einem Foul als letzter Mann wegen Torraubs vom Platz gestellt – Sturm war von da an in Überzahl und übernahm das Kommando. In der 68. Minute übernahm Otar Kiteishvili Verantwortung und verwandelte einen Handelfmeter souverän. Nur fünf Minuten später schlug der Unterschiedsspieler erneut zu: Nach einem Foulspiel im Anschluss an einen Nachschuss blieb er erneut vom Punkt eiskalt und stellte auf 2:2. In der Schlussphase drängte Sturm sogar auf den Sieg. JP Hödl hatte in der 82. Minute die große Chance auf die vollständige Wende, sein wuchtiger Abschluss klatschte jedoch an die Querlatte. Auch sieben Minuten Nachspielzeit brachten keinen weiteren Treffer mehr, sodass sich die Schwarz-Weißen nach einer starken Moral mit einem 2:2-Unentschieden begnügen mussten.

Jon Gorenc Stanković zur Partie: „Die Tore hätten wir nicht bekommen dürfen - wir wissen, wie sie spielen wollen und haben Ihnen trotzdem den Raum für Konter gegeben. Am Ende wäre natürlich auch der Sieg möglich gewesen, wir haben aber leider zu wenig aus unseren Chancen gemacht. Das muss in den nächsten Spielen besser werden.“

Wolfsberger AC 2:2 (1:0) SK Puntigamer Sturm Graz

Wolfsberger AC

Polster - Baumgartner - Diabate - Wimmer – Matic - Sulzner - Kujovic (87. Chukwu) - Renner - Zukic (93. Agyemang) - Atanga (69. Wohlmuth) - Kojzek (87. Piesinger)

SK Puntigamer Sturm Graz

Bignetti - Karić (59. Rózga) - Koller - Vallci - Malić - Hödl - Gorenc Stanković - Fosso (86. Weinhandl) - Malone (67. Kiteishvili) - Beganović (59. Kayombo) - Jatta (86. Wilson)

Tor: 1:0 Matic (19.), 2:0 (Kojzek), 2:1 (Kiteishvili), 2:2 (Kiteishvili)

Gelbe Karten: Kujovic, Renner bzw. Jatta, Fosso, Rozga, Kayombo, Gorenc Stankovic

Rote Karte: Diabate

Lavanttal Arena, 6.217 Zuschauer:innen

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