Leon Grgić feiert heute seinen 20. Geburtstag und arbeitet nach seiner Knieverletzung hart am Comeback – der talentierte Stürmer im Geburtstagsinterview.
Leon, zuallererst – wie geht’s dir?
Mir geht es mittlerweile sehr gut. Die Operation in Innsbruck ist erfolgreich verlaufen, danach war ich die ersten vier Wochen in Tirol. Seit rund eineinhalb Wochen bin ich nun in München in der Reha. Ich werde hier hervorragend betreut und mache bislang wirklich gute Fortschritte. In dieser herausfordernden Zeit haben mir vor allem meine Familie und mein Berater sehr viel Kraft gegeben.
Wie sieht aktuell dein Alltag aus – und wie schwer fällt es dir, jetzt wo die Pflichtspiele wieder begonnen haben, den Jungs nur zusehen zu können?
Positiv ist, dass bisher erst ein Pflichtspiel seit meiner Verletzung stattgefunden hat und ich bei diesem auch nicht in Graz war – diese räumliche Distanz hilft in gewisser Weise, den Fokus ganz auf die Reha zu legen. Genau darauf konzentriere ich mich aktuell: Schritt für Schritt fit zu werden und wieder stark zurückzukommen.
Auch wenn es weh tut – wir müssen noch einmal auf den 07. Dezember des Vorjahres zurückblicken. Du hast dir im Derby eine Kreuzbandverletzung zugezogen. Wie hast du die Situation erlebt?
Es ist alles sehr schnell passiert. Ich wollte einen Zweikampf gewinnen, bin dabei unglücklich gelandet und hatte sofort ein ungutes Gefühl. Relativ rasch war klar, dass es sich um eine Kreuzbandverletzung handelt. Zum Glück blieb es dabei – zunächst bestand die Befürchtung, dass weitere Strukturen im Knie stärker betroffen sein könnten.
Wie bist du während deiner Verletzungspause mit der Mannschaft in Kontakt?
Die Testspiele verfolge ich aus der Ferne, ich stehe auch mit einigen Mannschaftskollegen regelmäßig telefonisch in Kontakt. Umso mehr freue ich mich darauf, bald wieder nach Graz zurückzukehren und die Jungs auch persönlich wieder häufiger zu sehen.
Wie sieht der weitere Fahrplan bei dir aus – was sind die nächsten Schritte in deiner Reha?
Aktuell arbeite ich in München mit spezialisierten Therapeuten an meiner Reha. In den kommenden Wochen geht es dann zurück nach Graz, wo ich gemeinsam mit Dimi weiter an meinem Comeback arbeiten werde. Es braucht noch Zeit, aber sowohl die Prognosen als auch der bisherige Heilungsverlauf stimmen mich sehr positiv.
Abschließend: Wie lauten deine Geburtstagswünsche?
Mein Geburtstagswunsch ist ganz klar: möglichst bald wieder voll fit zu sein – und dass die Reha weiterhin so gut verläuft wie bisher.