Für den SK Puntigamer Sturm Graz ist im UNIQA ÖFB Cup im Achtelfinale Endstation. Die Schwarz-Weißen mussten sich am Donnerstagabend beim SC Austria Lustenau mit 2:3 geschlagen geben.
Schwieriger Start im Ländle
Die Schwarz-Weißen fanden in Lustenau nur schwer in die Begegnung. Bereits in der 13. Minute musste Ammar Helac sein Können unter Beweis stellen, als Weixelbraun aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, der Sturm-Schlussmann jedoch stark parierte. Wenig später war aber auch Helac machtlos: Lenn Jastremski setzte sich nach in Minute 16 einer Flanke im Luftduell durch und köpfte zur frühen Führung für die Hausherren ein. Sturm tat sich weiterhin schwer, Zugriff auf die Partie zu bekommen, und musste in der 27. Minute den nächsten Rückschlag hinnehmen. Nach einem Zuspiel von Jastremski erhöhte Weixelbraun auf 2:0. Nur wenig später hatten die Vorarlberger sogar die Möglichkeit auf den dritten Treffer, Diarra setzte seinen Abschluss nach einem schnellen Gegenstoß jedoch über das Tor. Erst danach fanden die Grazer besser ins Spiel und konnten auch offensiv erste Akzente setzen. In der 35. Minute brachte Luís Balbo eine Flanke zur zweiten Stange, wo Petar Petrović goldrichtig stand und zum 1:2-Anschlusstreffer einschob. Das Tor gab den Schwarz-Weißen sichtlich Auftrieb. Sturm übernahm zunehmend die Initiative und drängte noch vor dem Seitenwechsel auf den Ausgleich. Nach einem verlängerten Eckball von Simon Seidl bot sich Oumar Diakité eine gute Gelegenheit, der Ball wollte allerdings nicht ins Netz. Somit ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabinen.
Aufholjagd bleibt unbelohnt
Nach Wiederbeginn waren es erneut die Gastgeber, die für die erste gefährliche Aktion sorgten. Jastremski kam im Strafraum aus der Drehung zum Abschluss, Helac war jedoch zur Stelle und verhinderte einen weiteren Gegentreffer in Minute 49. Sturm bemühte sich in weiterer Folge um mehr Kontrolle, fand gegen die kompakt agierenden Lustenauer allerdings nur selten die nötigen Räume. Die Hausherren blieben hingegen bei ihren Vorstößen gefährlich und konnten ihre Führung in der 66. Minute ausbauen. Nach einem Zuspiel von Ismailcebioglu zog Jastremski von der Strafraumkante ab, sein noch abgefälschter Schuss landete zum 3:1 im Netz. Die Schwarz-Weißen steckten dennoch nicht auf und versuchten in der Schlussphase noch einmal alles, um die Begegnung zu drehen. In der 80. Minute keimte schließlich neue Hoffnung auf: Nach einem langen Ball von Koller ließ Diakité geschickt für Simon Seidl durch, der vor Lustenau-Keeper Schierl die Nerven behielt und auf 2:3 verkürzte. In den verbleibenden Minuten warfen die Grazer noch einmal alles nach vorne, der erhoffte Ausgleich wollte jedoch nicht mehr gelingen. Damit musste sich Sturm nach einer über weite Strecken schwierigen Partie mit 2:3 geschlagen geben und verabschiedet sich im Achtelfinale aus dem UNIQA ÖFB Cup.
SC Austria Lustenau 3:2 (2:1) SK Sturm Graz
SC Austria Lustenau:
Schierl - Gmeiner -Maak - Pertlwieser - Danilo Soares (68. Ibertsberger) - Diarra - Grabher (62. Kacuri) - Gashi (80. Conateh) - Weixelbraun - Jastremski (81. Benjamin) - Ismailcebioglu (68. Afrifa)
SK Sturm Graz:
Helac - Petrović - Quarshie - Koller - Hödl (69. Heil) - Weinhandl (69. Halwachs), Stanković, Balbo - Seidl - Matoshi (62. Beganović) - Diakité
Tore: Jastremski (16., 65.), Weixelbraun (26.) bzw. Petrovic (35.), Seidl (80.)
Gelbe Karten: Grabher, Jastremski, Diarra, Maak bzw. Matoshi, Petrovic, Balbo, Quarshie
Sun Minimeal Arena, 2.600 Zuschauer:innen