Drei Männer stehen mit den Händen auf der Hüfte am Feld.
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Keine Punkte im Topspiel

Der SK Sturm Graz musste sich am Sonntagabend in einem packenden Bundesliga-Schlager dem FC Red Bull Salzburg mit 3:4 geschlagen geben. Vor 15.548 Zuschauer in Liebenau lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Wendungen.

Zwei Spieler laufen einen Ball hinterher.
Für den SK Sturm geht es ohne Erfolgserlebnis in die Länderspielpause. © GEPA pictures

Furiose erste Hälfte mit vier Treffern

Die Gäste aus Salzburg erwischten den besseren Start und gingen bereits in der fünften Minute in Führung. Nach einer Hereingabe von Mazurek war Haris Tabaković mit der Ferse zur Stelle und brachte die Mozartstädter früh mit 1:0 in Front. Die Schwarz-Weißen zeigten sich vom schnellen Rückstand allerdings wenig beeindruckt und fanden mit zunehmender Spieldauer immer besser in die Begegnung. In der 16. Minute war es Oumar Diakité, der nach einer Hereingabe per Kopf zum 1:1-Ausgleich traf. Nur zwei Minuten später stand der Angreifer erneut im Mittelpunkt und drehte die Partie mit seinem zweiten Treffer innerhalb kürzester Zeit zugunsten der Grazer. Damit war in einer turbulenten ersten Halbzeit allerdings noch lange nicht Schluss. Die Salzburger suchten ihrerseits die Antwort und kamen in der 29. Minute durch Leandro Morgalla zum 2:2-Ausgleich. Beide Mannschaften schenkten sich in einem intensiven und temporeichen Duell weiterhin nichts, ehe es nach 45 unterhaltsamen Minuten mit einem 2:2 in die Kabinen ging.

Sturm kämpft sich zurück, Salzburg schlägt erneut zu

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung hart umkämpft. Beide Mannschaften suchten konsequent den Weg nach vorne und lieferten sich zahlreiche intensive Duelle. Nach einer längeren Phase ohne Treffer waren es schließlich die Gäste, die erneut vorlegten. Damir Redžić brachte Salzburg in der 67. Minute mit 3:2 in Führung und stellte die Schwarz-Weißen damit ein weiteres Mal vor die Aufgabe, einem Rückstand hinterherzulaufen. Die Antwort der Grazer ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später sorgte Kapitän Jon Gorenc Stanković für den erneuten Ausgleich. Mit einem gefühlvollen Kopfball über Salzburg-Schlussmann Christian Zawieschitzky hinweg stellte der Slowene auf 3:3 und brachte Liebenau einmal mehr zum Beben. Doch auch diesmal hielt der Gleichstand nicht lange. In der 74. Minute setzte sich Jesper Lindstrøm mit einer starken Einzelaktion durch und traf mit einem präzisen Flachschuss zum 3:4. In der Schlussphase warfen die Schwarz-Weißen noch einmal alles nach vorne und versuchten mit aller Kraft, zumindest einen Punkt in Graz zu behalten. Die Salzburger verteidigten ihren knappen Vorsprung allerdings bis zum Schlusspfiff. Sturm geht damit als Tabellenfünfter in die bevorstehende Länderspielpause.

SK Puntigamer Sturm Graz 3:4 (2:2) FC Red Bull Salzburg

SK Sturm:

Helac - Malic - Quarshie - Koller - Heil (77. Mamageishvili) - Weinhandl - Gorenc Stanković - Balbo (89. Vallci) - Seidl (77. Jatta) - Diakité - Hödl (65. Matoshi)

FC Salzburg:

Zawieschitzky - Morgalla (85. Chase) - Drexler - Zabransky - Krätzig - Barry - Diabaté (59. Vertessen) - Redzic (77. E. Baidoo) - Mazurek - Lindstrøm (85. Tohumcu) - Tabaković

Tore: 0:1 Tabaković (5. Mazurek), 1:1 Diakité (16., Heil), 2:1 Diakité (18., Gorenc Stankovič), 2:2 Morgalla (29., Mazurek), 2:3 Redzic (67., Vertessen), 3:3 Gorenc Stankovič (70., Malic), 3:4 Lindstrøm (74.).

Gelbe Karten: Malić bzw. Diabaté, Tabaković, Tohumcu

Stadion Graz-Liebenau, 15.548 Zuschauer:innen

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