Am 14. Juli feiert Erzbischof und Metropolit von Salzburg Dr. Franz Lackner seinen Siebziger. Lackner ist der ranghöchste Vertreter der katholischen Kirche in Österreich. Seit Jugendjahren ist er überzeugter Sturmfan und steht auch heute in Salzburg dazu. Die Sturmfamilie gratuliert.
Schon am Wochenende feierte Franz Lackner in seinem Heimatort St.Anna am Aigen, wo er ein Refugium im Elternhaus hat, gemeinsam mit Bischof Wilhelm Krautwaschl und viel Prominenz. Sturm-Präsident Christian Jauk war einer der Gratulanten.
Spätberufen und bodenständig
Franz Lackner ist ein Bischof mit Wurzeln zum Alltagsleben wie kaum ein anderer. Mit vier Geschwistern wuchs er in einer Kleinbauernfamilie auf, lernte Elektriker und arbeitete auf dem Bau. Als UNO-Soldat auf Zypern – „wohin ich mich wegen akuter Geldnot meldete“ – entdeckte er die Bibel und den Glauben. Als Spätberufener trat er in den Franziskanerorden ein und wurde mit 35 Jahren Priester. Sein wacher Geist führte Ihn acht Jahre nach Rom, wo er Philosophie studierte und Professor wurde.
2002 wurde er Weihbischof der Steiermark und 2013 Erzbischof von Salzburg. Schweren Herzens nahm er von Graz Abschied, doch seine Liebe zum SK Sturm wanderte mit ihm in die Mozartstadt.
Der Sprecher der Bischofskonferenz ist bis heute bodenständig geblieben. Seine Liebe zu Sturm thematisierte er bereits im „Sturm-Echo“. „Ich war schon als Bub begeisterter Fußballer.“ In der Ära Gerd Springer bei Sturm wurde Lackner als Schüler und Lehrling „Schwoazer“ – und bis heute hält er die Fahne hoch. Spielt Sturm in der Red Bull Arena, scheut er sich nicht den schwarzweißen Schal zu tragen und bei Sturm-Toren zu jubeln.
Sturm-Präsident Christian Jauk: „Bischof Lackner ist das, was man einen wirklich treuen Sturmfan nennt. Er ist Mitglied der Sturmfamilie. Wir sind stolz ihn in unseren Reihen zu wissen und wünschen ihm zum runden Geburtstag alles Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen.“