Ein Mann mit Vollbart
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Legende Markus Schupp ein Sechziger

Diese Woche feiert Sturm-Legende Markus Schupp seinen Sechziger. Die Sturm-Familie gratuliert.

Eine Gruppe Fußballer in schwarz-weißen Dressen
Was für eine starke Truppe: Markus Schupp mit Franco Foda, Tomi Kocijan, Günther Neukirchner und Hannes Reinmayr (v. l.). © GEPA pictures

Schupp kam 1997 mit Foda

Der Meisterkicker mit FC Bayern-Vergangenheit lebt in Graz, liebt die Steiermark und ist wann immer möglich in Liebenau mit dabei. Seit 2018 arbeitet er als Gästebetreuer beim FC Bayern und vermittelt exklusive VIP-Packages sowie Treffen mit spannenden Persönlichkeiten in der Münchener Allianz-Arena.

Die Transfers von Schupp und Franco Foda im Juni 1997 vom FC Basel zu Sturm waren damals eine Sensation. Gemeinsam mit den Zugängen Tommy Kocijan und Ranko Popovic waren sie die letzten Mosaik-Steine der Erfolgstruppe von Ivica Osim in der nagelneuen Liebenau-Arena.

Eine Gruppe Fußballer, drei in Weiß, einer in Rot.
Ein Karriere-Highlight: Das Champions-League-Match gegen Manchester United und David Beckham. © GEPA pictures

Eine Größe im deutschen Fußball

Schupp war damals eine Größe im deutschen Fußball. Meister und Pokalsieger mit dem FC Kaiserslautern 1990 und 1991, Meister 1994 mit dem FC Bayern, für den er an die 100 Pflichtspiele absolvierte – im Meisterjahr übrigens unter Coach Franz Beckenbauer. Über Eintracht Frankfurt kam er zum Hamburger SV, wo er mit Markus Schopp und Jens Dowe spielte. Schließlich der noble FC Basel, wo er gemeinsam mit Franco Foda tätig war.

„In Graz habe ich einen Volltreffer gelandet“, erinnert sich Schupp, der bis zum Frühjahr 2001 eine Säule im Sturm-Mittelfeld mit Reinmayr, Mählich, Schopp, Prilasnig und Co war.

Drei Männer in Anzügen.
Drei wahre Sturm-Legenden: Markus Schupp, Ivan Osim und Darko Milanic (v. l.). © GEPA pictures

Meister mit Bayern, Kaiserslautern und Sturm

173 Pflichtspiele – Meisterschaft, Pokal, UEFA-Cup und vor allem Champions-League – absolvierte Markus und erzielte als Kämpfer im Mittelfeld sechs wichtige Tore, unter anderem zum ersten Meistertitel 1998 gegen Austria Wien oder das 3:0 am 20. September 2000 in Liebenau gegen Galatasaray.

Zwei Meistertitel, ein Pokalsieg, drei Champions-League-Teilnahmen stehen auf der Sturm-Habenseite mit Coach Ivica Osim, Manager Heinz Schilcher – und mit Markus Schupp.

Als Trainer wirkte Schupp 2001 bis 2003 bei Sturm, wo er die U-19 überhatte. Es folgten zwei Jahre bei Wacker Burghausen in der zweiten deutschen Liga und Jahre beim Hamburger SV, bei Red Bull Salzburg (jeweils Co-Trainer) und beim Karlsruher SC.

Vier Männer lachen in die Kamera.
Treff im Stadion: Die Sturm-Legenden Samir Muratovic, Ranko Popovic und Gilbert Prilasnig mit Markus Schupp (v. l.). © GEPA pictures

Alles Gute, Markus!

Von 2011 bis 2013 war Schupp Sportdirektor bei der VfR Aalen, wo er mit Trainer Ralph Hasenhüttl den Aufstieg in die zweite Bundesliga schaffte. Nach Jahren als Sportdirektor beim 1.FC Kaiserslautern und bei SKN St.Pölten in der heimischen Bundesliga begann Markus Schupp 2018 mit seiner spannenden Tätigkeit beim FC Bayern München, die er von Graz aus bis heute mit Engagement und Erfolg ausübt.

Die Sturmfamilie gratuliert Markus Schupp zum 60er und erinnert sich mit Freude an die tollen Jahre 1997 bis 2001!

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