Zwei Männer spielen Fußball.
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Meisterkicker Samir „Mura“ Muratović ist Fünfzig

165 Spiele spulte der sympathische Bosnier zwischen 2007 und 2012 für den SK Sturm ab und erzielte dabei 34 Tore. 2011 schoss „Mura“ seine Schwoazn zum Titel.

Ein Mann lächelt.
Das Herz des nunmehr 50-jährigen Bosniers, in seiner Heimat als 24-facher Teamspieler ebenfalls eine gefeierte Legende, schlägt für den SK Sturm. © GEPA pictures

„Mura“, der Mann für entscheidende Tore

Am 25. Februar feiert Samir Muratović, der Mittelfeld-Regisseur aus Bosnien-Herzegowina, seinen Fünfziger. Die Sturm-Familie gratuliert der Legende, die am Meistertitel 2011 und am Pokalsieg 2010 entscheidend beteiligt war. 165 Spiele und 34 Tore stehen auf der Habenseite der Jahre 2007 bis 2012 bei den Schwoazn. Der bullige Spielmacher aus Zvornik in Bosnien schaffte bei Zeljeznicar Sarajewo, dem Klub von Legende Ivica Osim, zwischen 1999 und 2001 den Durchbruch, unterbrochen von einem Kurzaufenthalt bei Kocaelispor in der obersten türkischen Spielklasse. 2001 wechselte er zum Chemnitzer FC und dann für zwei Jahre zu Saturn Ramenskoje nach Russland.

Nach erfolgreichen Jahren beim GAK, mit dem er ebenfalls Cupsieger und Meister wurde, kam er nach dem Zwangsabstieg der Rotjacken 31-jährig zu Sturm. Unter Hans Rinner, Christian Jauk, Oliver Kreuzer und Franco Foda startete man ab 2007 einen tollen Neubeginn nach dem Konkurs am Ende der Ära Kartnig. Es wurde eine Erfolgsära mit der Europa League-Teilnahme 2009 und dem Pokalsieg gegen Wiener Neustadt im Finale von Klagenfurt im Mai 2010.

Ein Mann mit einer Medaille um den Hals.
2011 war das Jahr des Samir Muratovic. In den letzten beiden Spielen erzielte „Mura“ die entscheidenden Treffer und machte Sturm so zum Meister. © GEPA pictures

2011: Meister dank Muratovic

Höhepunkt war die Saison 2010/11, als Sturm in einem sensationellen Frühjahr den nie erwarteten Meistertitel vor Red Bull Salzburg und Austria Wien einfuhr. Unvergessen das Elfertor im Drama der vorletzten Runde in Wiener Neustadt und dann das „Finale“ in Liebenau mit dem 2:1 gegen Wacker Innsbruck, wobei „Mura“ mit dem späten Treffer zum 2:1 den umjubelten Titel absicherte.

In diesen Jahren spielte er auch 24 Mal in der Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina. 2012 wechselte er noch für ein Jahr zum damaligen Zweitligaklub Gratkorn und beendete der 38-Jährige seine Karriere. Als Trainer war er lange Jahre im Sturm-Nachwuchs mit Erfolg und Engagement tätig, zuletzt arbeitete er als Scout im Team unseres Klubs. 2017 wurde Mura auf Grund seiner Verdienste in den Legendenklub aufgenommen. Die Sturm-Familie gratuliert zum Fünfziger.

Drei Männer halten ein Trikot.
Präsident Christian Jauk und Kumpel Mario Haas ließen den Jubilar bereits vergangenen Sonntag vor dem Match gegen Blau Weiß Linz hochleben. © mac

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