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Profis

Kein Sport-Sponsoring, kein Respekt und keine Wertschätzung

Klubstatement des SK Puntigamer Sturm Graz zu den bevorstehenden Kürzungen in Sportsponsoring der Stadt Graz.

Der SK Puntigamer Sturm Graz repräsentiert die Stadt Graz mit seinen Erfolgen auf nationaler und internationaler Ebene und trägt den Namen unserer Stadt weit über die Landesgrenzen hinaus nach Europa. Weiters leisten wir mit unserer Nachwuchsarbeit, unserer Frauenmannschaft sowie unserem Special-Needs-Team einen enormen Beitrag für das Gemeinwohl der Stadt Graz sowie mit hunderten durch Sturm gesicherten Arbeitsplätzen eine enorme Wertschöpfung für die gesamte Region Graz.

Umso enttäuschender sind die angekündigten Kürzungen im Sportsponsoring der Holding Graz. Gerade angesichts der Bedeutung des Sports für die Identität und internationale Wahrnehmung unserer Stadt braucht es ein klares Bekenntnis zum Sportstandort Graz und verlässliche Partnerschaften.

Dem SK Puntigamer Sturm Graz ist bewusst, dass öffentliche Budgets verantwortungsvoll eingesetzt werden müssen. Dennoch darf bei allen Konsolidierungsmaßnahmen die gesellschaftliche Bedeutung des Sports nicht aus den Augen verloren werden. Profisport, Nachwuchsarbeit sowie Frauen- und Behindertensport sind eng miteinander verbunden und leisten einen wesentlichen Beitrag für den Sportstandort Graz. Ohne Spitzensport gibt es keinen Breitensport. Ohne Respekt und Wertschätzung seitens der Politik fällt es schwer, die tägliche Arbeit als einer der größten Botschafter der Stadt Graz weiter fortzuführen. Gegen den Premier League-Verein AFC Bournemouth – hier Mutterland des Fußballs England – sind hunderttausende Augen auf den SK Sturm GRAZ gerichtet – wir sehen uns gezwungen, hier und heute ein Zeichen zu setzen, der Schriftzug „Graz“ im Wappen wird beim Walk-on der Mannschaften abgeklebt sein.

Christian Jauk, Präsident des SK Puntigamer Sturm Graz: „Wir waren und sind stets stolz darauf, Graz auf der europäischen Fußballbühne zu vertreten und unsere Stadt international sichtbar zu machen. Umso bedauerlicher ist es, wenn gerade jene Vereine, die Graz weit über die Landesgrenzen hinaus repräsentieren, mit solchen Kürzungen konfrontiert werden. Wir benötigen einen offenen Dialog und ein gemeinsames Bekenntnis dazu, dass Graz auch in Zukunft ein starker Sportstandort bleibt. Die Stadt Graz lässt den Spitzensport und somit die Zugpferde und Vorbilder für unzählige Kinder und Jugendliche in unserer Stadt fallen – hier und heute in Bournemouth setzen wir ein Zeichen wie wir uns fühlen: Von unserer Heimatstadt im Stich gelassen.“

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