Sturms Eigengewächs feiert heute seinen 26. Geburtstag, spricht im Interview über den Herbst und will mit Sturm noch hoch hinaus.
Geyr, du hast ein, zwei Mal im Herbst mit kleineren Verletzungen zu kämpfen gehabt – wie fühlst du dich aktuell?
Aktuell fühle ich mich sehr gut und habe keine körperlichen Probleme. Das Training ist intensiv, aber das passt auch gut zu uns und unserem Spielstil.
Der fußballerische Start ins neue Jahr ist mit dem Aus in der Europa League und im Cup etwas holprig verlaufen – wie bewertest du den Auftakt in 2026?
In der Europa League haben wir ein Mal verloren und ein Mal gewonnen, das war zwar für den Aufstieg zu wenig, aber immerhin konnten wir unsere internationale Heimstärke wieder unter Beweis stellen. Das Cup-Aus ist uns einige Tage in den Knochen gesteckt, da hat leider so gut wie nichts funktioniert und wir haben gesehen, woran wir besonders arbeiten müssen. Eine Woche später haben wir es gegen Ried schon wesentlich besser gemacht und mit einem Quäntchen Glück und purer Überzeugung von JP drei Punkte geholt. Nun wollen wir in der Liga in jedem Spiel das Bestmögliche herausholen.
Blicken wir auf die Liga im Gesamten – was erwartest du dir von der Konkurrenz im Frühjahr? Wer wird deiner Meinung nach bis zum Ende um die Meisterschaft kämpfen?
Die Liga ist so ausgeglichen wie gefühlt noch nie zuvor. Vorne weg marschiert heuer bis jetzt keiner, das sieht man auch an der Tabelle. Zwischen dem 1. und dem 7. sind es nur sechs Punkte. Wer am Ende um die Meisterschaft spielen wird, ist mit Stand heute sehr schwer zu sagen, da durch die Punkteteilung die Teams noch enger zusammenrücken werden. Meister wird das Team werden, dass in der Meistergruppe am stabilsten performen wird.
Was sind die Ziele für die Rückrunde – deine persönlich und die der Mannschaft?
Ich möchte, immer wenn ich zum Einsatz komme, das Bestmögliche für den Verein herausholen. Wir als Mannschaft befinden uns aktuell in einem Prozess, der sicher noch seine Zeit dauern wird. Aber man hat bereits zumindest in den Heimspielen gesehen, dass wir auf einem guten Weg sind. Mit Siegen kommt das Selbstvertrauen und deshalb denke und hoffe ich, dass wir uns von Spiel zu Spiel verbessern werden.
Am Wochenende steht das schwere Auswärtsspiel in Tirol an, wie müssen wir in die Partie gehen, um sie erfolgreich zu gestalten?
Die WSG hat uns im Dezember in Graz-Liebenau klar geschlagen und unsere tolle Serie gegen sie ist gerissen. Aber wie heißt es so schön? Wenn eine Serie endet, kann eine neue beginnen, sprich: Wir wollen in Tirol drei Punkte holen und wieder eine neue Serie starten! Dafür müssen wir den Kampf annehmen, hohe Bälle wie gegen Ried oder Brann gut verteidigen und in der Offensive unsere Chancen nützen.
Zum Abschluss: Welche Wünsche hast du zu deinem Geburtstag – sportlich oder auch privat?
Ich wünsche mir, dass ich, meine Freunde, meine Familie gesund bleiben und wir uns sportlich in jedem Spiel ein kleines Stück weiterentwickeln und festigen können. Was am Saisonende dabei herausschaut, wird man sehen. Wir als Mannschaft werden alles dafür tun, damit wir am Saisonende sagen können, das Maximum mögliche herausgeholt zu haben.