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Im Geburtstalk: Dimitri Lavalée

Defensivallrounder Dimitri Lavalée feiert heute seinen 29. Geburtstag und arbeitet nach seiner Knieverletzung hart am Comeback – der sympathische Belgier im Geburtstagsinterview.

Dimi, zuallererst – wie geht’s dir?

Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich bin froh, zu Hause in Belgien zu sein und mehr Zeit als sonst mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen zu können.

Wie hast du die Feiertage rund um Weihnachten und Silvester verbracht?

Ich habe Weihnachten zu Hause mit meinen Eltern und den Eltern meiner Freundin verbracht. Es war ein besonderes Weihnachtsfest, da es das erste mit unserer Tochter war – ein wirklich schöner Moment. Und am 25. haben wir mit der Familie meiner Freundin gefeiert. Um Neujahr sind wir für drei Tage an die belgische Küste gefahren, nur wir drei. Es war die erste (kleine) Reise für meine Tochter, es war schön, Zeit nur zu dritt zu verbringen – es war wirklich erholsam.

Auch wenn es weh tut – wir müssen noch einmal auf den 30. November des Vorjahres zurückblicken. Du hast dir im Spiel gegen Hartberg eine Kreuzbandverletzung zugezogen. Wie hast du die Situation erlebt?

Natürlich ist es immer noch ein schwieriger Moment für mich, ich bin immer noch sehr traurig, wenn ich daran denke, aber ich habe es akzeptiert, es gehört zu unserem Job und es ist vielen Spielern schon passiert. Ich hatte bisher einfach Glück, dass ich noch nie eine schwere Verletzung hatte. Aber jetzt ist es anders, ich habe es selbst erlebt und das wünsche ich niemandem! So lange pausieren zu müssen, ist hart. Ich vermisse das Training, den Platz, die Spiele und die Jungs! Aber seit diesem Moment denke ich nur noch an mein Comeback und den Moment, wenn ich wieder auf den Platz zurückkehren kann!

Wenige Tage zuvor bist du zum ersten Mal Vater geworden. Wie sehr hilft dir deine kleine Tochter in dieser schweren Phase?

Es war der schönste Tag und Moment meines bisherigen Lebens und das hilft mir aktuell sehr! Ich denke nur an sie, bin so glücklich über jeden Moment, den ich mit ihr verbringen darf und jedes Mal, wenn ich nach Hause komme, macht mich ihr Anblick glücklich und bringt mich zum Lächeln. Ich sehe durch sie das Leben etwas anders und merke, dass es etwas Wichtigeres gibt, als meine Verletzung.

Ein Spieler im schwarzen Trikot hat die Hände seitlich ausgestreckt
Dimitri Lavalée absolvierte im Herbst bis zu seiner Verletzung 23 von 24 möglichen Spielen und war somit gesetzt in der Verteidigung. © GEPA Pictures

Wie bist du während deiner Verletzungspause mit der Mannschaft in Kontakt – du bist ja auch im Mannschaftsrat und einer der Führungsspieler?

Ich bin in der Mannschafts-WhatsApp-Gruppe, habe immer noch Kontakt zu einigen Spielern, wir tauschen Neuigkeiten aus, also ja, es ist schön, etwas vom Team zu hören! Natürlich bin ich aktuell etwas weiter weg und physisch nicht anwesend. Aber wenn ich wieder da bin, wird alles wieder wie gewohnt sein. Aktuell vermisse ich einfach die Mannschaft und die Momente im Trainingslager.

Wie sieht der weitere Fahrplan bei dir aus – was sind die nächsten Schritte in deiner Reha?

Die Reha verläuft bisher sehr gut, ich kann seit einigen Tagen wieder einigermaßen normal laufen, ohne Krücken oder Schiene und habe meine volle Streckung im Knie zurück. Ich habe auch angefangen zu probieren, was geht und was nicht. Es ist schön, die täglichen Fortschritte zu sehen! Die nächsten Phasen in meinem Genesungsprozess sind, dass ich diese Dinge öfter und auch intensiver mache und so schnellstmöglich auf den Platz zurückkehren kann!

Abschließend: Wie lauten deine Geburtstagswünsche?

Meine Geburtstagswünsche sind 1., dass meine beiden Mädchen gesund bleiben und 2., dass ich so schnell wie möglich zurückkommen und die Jungs wieder auf dem Feld unterstützen kann!

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