Ein Mann im Anzug
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Im Geburtstalk: Daniil Khudyakov

Sturms Nummer 53 geht als Nummer eins ins Frühjahr, feiert bereits seinen zweiten Geburtstag in schwarz-weiß – seinen 22. insgesamt – und hat mit dem Meister noch viel vor.

Daniil, du feierst heute bereits deinen zweiten Geburtstag in schwarz-weiß. Wie sehr fühlt sich Graz für dich inzwischen schon wie ein Zuhause an?

⁠Nach zwei Jahren in Graz kann ich sagen, dass ich mich hier wirklich sehr wohl fühle. Im letzten Jahr haben meine Frau und ich viele neue Orte entdeckt, die uns dabei helfen, uns noch mehr zuhause zu fühlen. Ich denke, Graz ist zu meiner Heimatstadt geworden.

Wie hast du die Feiertage rund um Weihnachten und Neujahr verbracht?

Meine Frau und ich waren über die Feiertage eine Woche in Dubai und sind dann in der folgenden Woche nach Moskau gereist.

Im Sommer warst du bereit, als Stammtorhüter in die Saison zu starten. Dann kam deine unglückliche Verletzung im Trainingslager dazwischen. Wie hast du diese Zeit erlebt und was hat dir in der Reha am meisten geholfen?

Ich glaube, ich bin gut mit dieser Verletzung umgegangen. Meine Frau und alle um mich herum im Team sagten mir, dass dies eine zusätzliche Gelegenheit sei, an meinen Schwächen zu arbeiten und mich körperlich besser vorzubereiten, was mir auch getan habe.

Jetzt ist es so weit: Im Frühjahr gehst du als klare Nummer eins ins Tor. Mit welchen persönlichen Zielen startest du in die kommenden Monate – sportlich, aber vielleicht auch menschlich?

⁠Ich möchte nicht über persönliche Ziele sprechen, im Fußball gibt es nur das Team und das Hauptziel unseres Teams ist es, in dieser Saison das Maximum herauszuholen.

Ein Mann im grünen Trikot der zu einem Ball springt
Daniil Khudyakov konnte im Herbst nach seiner Verletzung bereits wertvolle Spielminuten für Sturm II sammeln und ist bereit für das Frühjahr. © GEPA Pictures

Eine „Torhüter-Frage“: Gibt es einen Keeper, an dem du dich orientierst oder der für dich ein Vorbild ist?

Ich möchte keinen einzelnen Torwart hervorheben – es gibt viele sehr gute Torhüter, und ich versuche, ihr Spiel zu beobachten, ihre Stärken zu erkennen und sie in mein eigenes Spiel zu integrieren. Unser Tormanntrainer Stefan Loch hilft mir dabei sehr, wofür ich sehr dankbar bin!

Du wirkst am Platz sehr fokussiert. Wie schaltest du privat ab – Gaming, Kochen, Spaziergänge, Freunde?

Meine Freizeit verbringe ich meistens zu Hause, spiele Computerspiele, schaue mit meiner Frau Fernsehserien und Filme. Ein- bis zwei Mal pro Woche lernen wir auch Englisch. Meine Frau lernt außerdem Deutsch und wenn ich sie so sehe, denke ich, dass ich auch bald anfangen werde, Deutsch zu lernen.

Ihr seid gerade mitten im Trainingslager. Worauf liegt euer Fokus in Marbella?

Ich konzentriere mich nur darauf, mich gut auf die Wiederaufnahme der Saison vorzubereiten und gut zu spielen.

Geburtstag im Trainingslager: Gibt es trotzdem einen kleinen Moment zum Feiern – oder ist komplett Fokus auf Fußball?

⁠Ich glaube nicht, dass es eine große Feier geben wird, höchstens werden mir alle mit freundlichen Worten gratulieren, daher werde ich mich ganz auf das Training konzentrieren.

Zum Schluss: Was wünscht du dir zum Geburtstag?

Ich wünsche mir, dass ich und alle anderen gesund bleiben und wir am Ende der Saison hoffentlich etwas zum Feiern haben!

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