Mit Johannes Schwarzenberg und Franz Meran trifft sich auch der heimische Adel bei den Heimspielen des SK Sturm in Liebenau.
Der Adel steht auf Sturm
Dass das sprichwörtliche blaue Blut in den Adern des Adels sich schwarz verfärben kann, wenn der SK Sturm ins Spiel kommt, beweist bei nahezu jedem Heimspiel Franz Meran, vor der Abschaffung aller Adelstitel Graf Franz von Meran genannt. Der Urururenkel von Erzherzog Johann und unter anderem Herr über Schloss Stainz, ist Stammgast auf der Tribüne. Mit seiner Gattin Angelika und den beiden Töchtern Fanny und Filippa fiebert er stets mit seiner Herzensmannschaft mit. Beim Match gegen Lustenau kam Franz Meran sogar in adeliger Begleitung, nämlich mit Johannes Schwarzenberg, Sohn des Karel Schwarzenberg, der ja in Schloss Murau residiert und mit Franz Meran aufgewachsen ist.
Sturm-Shirt an- und eingezogen
Während Franz Meran stets einen Sturm-Schal als Zeichen seiner Klubzugehörigkeit trägt, kam Johannes Schwarzenberg im weißen Nike-Graz-Shirt zum Match. „Johannes war bei uns zu Besuch und ist spontan zum Spiel mitgekommen. Das Sturm-Shirt hat er von Fanny, die eines gefangen hat, als diese Shirts mit Kanonen auf die Tribüne geschossen wurden. Johannes hat es jedenfalls gleich übergezogen und war ganz begeistert. Er hat es nicht mehr hergegeben“, schmunzelt Franz Meran.
Eine coole Aktion
Womit Franz Meran bereits schwarz-weiße Botschafter-Würden erlangt, indem er einen weiteren Adelsspross für den SK Sturm begeistern konnte. Vor kurzem erst, als in der beliebten ORF-Serie „Herrschaftszeiten“ mit Johann-Philipp Spiegelfeld in der Hauptrolle das Schloss Stainz portraitiert wurde, sorgte Franz Meran dafür, dass der SK Sturm bei der Verabschiedung groß ins Bild geriet. Seine Tochter Fanny trat in der Sturm-Weste an und dem schillernden Gast klebte der Schlossherr bei der Verabschiedung ein Sturm-Pickerl auf den Rücken. Welch coole Aktion!