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Sturm siegte im Traditionsduell

Der SK Sturm Graz zeigte im Heimspiel gegen den SK Rapid Wien eine abgeklärte und kämpferisch überzeugende Leistung. Vor ausverkauftem Haus in Graz-Liebenau setzte sich die Säumel-Elf mit 2:0 durch.

Bøving brachte den SK Sturm in Führung. © SturmTifo

Frühe Führung und Kontrolle vor der Pause

Vor einer Gänsehaut-Atmosphäre in Graz-Liebenau lieferten sich die beiden Teams von Beginn an einen sehenswerten Schlagabtausch. Nach einem intensiven Beginn, in dem beide Teams zu ersten Halbchancen kamen, gab es in der 12. Minute Elfmeter-Alarm in Graz-Liebenau. Malick Yalcouyé kam am linken Strafraumeck nach einer präzisen Flanke in den Lauf an den Ball und wurde von Sangaré spektakulär vom Leder getrennt. Was zunächst grenzwertig aussah, stellte sich in der Wiederholung als sauber dar. In der 18. Minute klingelte es dann zum ersten Mal im Tor Hütteldorfer. Bøving tankte sich in den Strafraum, mehrfach schien er den Ball zu verlieren – doch weder Cvetković noch Oswald, der noch abfälschte, konnten klären. Der Däne blieb dran und schob flach ins lange Eck ein. Nach dem Führungstreffer passierten keine nennenswerten Torchancen mehr. Rapid ging ohne Torschuss in die Halbzeit.

Spannung in Halbzeit zwei – Grgic machte alles klar

Auch die zweite Halbzeit startete rasant. In der 53. Minute wurde Beljo im Strafraum bedient. Der Kroate zögerte jedoch zu lange, überlegte zwischen Abschluss und Querpass – und vergab letztlich überhastet, der Ball ging deutlich drüber. Direkt im Anschluss die Doppelchance für Sturm: Erst wurde ein gefährlicher Stanglpass auf Jatta gerade noch von Rapid entschärft, doch beim Herausspielen verloren die Wiener erneut den Ball. Über einen glücklichen Abpraller landete die Kugel bei Kiteishvili, dessen Schuss aus der Distanz nur knapp am Tor vorbeiging. Nach diesen Aufregern beruhigte sich die Partie wieder etwas. In der 86. Minute hatte Rapid die Riesenchance auf den Ausgleich. Bolla setzte sich rechts stark durch und legte auf Auer ab, der aus zentraler Position wuchtig ins Kreuzeck zielte. Scherpen war bereits geschlagen, doch Wüthrich rettete spektakulär per Kopf auf der Linie. In der 90. Minute machte Leon Grgić den Sieg klar. Nach einer Maßflanke stieg der junge Stürmer am höchsten und köpfete zum 2:0 ein. Alles in allem ging der Sieg verdient an Sturm.

SK PUNTIGAMER STURM GRAZ 2:0 (1:0) SK Rapid

Aufstellung SK Puntigamer Sturm Graz:

Scherpen - Lavalée (80. Soglo) - Wüthrich - Geyrhofer - Johnston (72. Malić) - Gorenc Stanković (72. Chukwuani) - Yalcouyé (80. Hierländer) - Horvat - Kiteishvili - Jatta (61. Grgić) - Bøving

Aufstellung SK Rapid:

Hedl - Bolla - Cvetkovic - Raux Yao - Oswald (71. Auer) - Sangare (89. Schaub) - Grgic (71. Amane) - Seidl (71. Schöller) - Janson - Kara - Beljo

Tore: 1:0 Bøving (18.), 2:0 Grgić (90.)

Gelbe Karten: Johnston, Horvat; Cvetkovic, Beljo, Schöller

Merkur Arena, 15.746 Zuschauer:innen

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