Der SK Puntigamer Sturm Graz und die WSG Tirol trennten sich am 1. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga mit einem 1:1-Unentschieden.
Kartenflut, Führung & Ausgleich
Der SK Sturm ging mit der Prämisse in die Partie, die Serie von drei vollen Erfolgen en suite mit einem Auftaktsieg in Tirol weiterzuführen. Dieses Vorhaben ging anfangs allerdings etwas zäh von der Hand. Vor allem in puncto Verwarnungen waren die Grazer präsent. Simon Seidl, JP Hödl, Emran Soglo und Ryan Fosso wurden bereits in den ersten 25 Minuten mit Gelb bedacht. Spielerisch waren beide Teams in der Anfangsphase noch nicht auf ihrem gewünschten Niveau – die erste Chance ließ WSG-Kapitän Lukas Hinterseer liegen. Wenige Augenblicke später war es Simon Seidl, der den ersten wirklich gefährlichen Abschluss verbuchen konnte, der Sommerneuzugang verzog an der Strafraumgrenze jedoch knapp. Nur zwei Minuten später zeigten die Steirer einen perfekten Spielzug: Langer Ball von Jon Gorenc Stankovic, Emran Soglo nahm das Spielgerät perfekt mit und legte auf den völlig freien Włodarczyk, er zur Führung traf (29.). Tirols Baden Frederiksen hatte in der 31. Minute die Chance auf den Ausgleich, lies sie jedoch liegen. Als alles nach einer Führung zur Pause aussah, traf Olakigbe zum Ausgleich: Nach einem guten Dribbling überwand er Khudyakov und stellte auf 1:1. Seidl hätte das Team von Cheftrainer Fabio Ingolitsch noch vor dem Halbzeitpfiff in Führung bringen können, scheiterte jedoch. So ging es auch in die Pause.
Chancenflut blieb unbelohnt
Mit Wiederanpfiff suchten die Grazer den schnellen Weg zum Tor. In der 55. Minute zimmerte JP Hödl den Ball ans Gebälk, zehn Minuten später scheiterte Albert Vallci mit einem guten Kopfball knapp. Wenige Augenblicke später traf Belmin Beganović ebenfalls nur die Stange. In der 71. Minute zwang der eingewechselte Seedy Jatta Torhüter Hamzić zu einer guten Parade. In der 73. Minute war es der ebenfalls frisch in die Partie gekommene Mamageishvili, der nach einem Stanglpass an Hamzić scheiterte. Wiederum nur wenig später scheiterte Axel Kayombo – ebenfalls neu im Spiel – knapp. Von den Wattenern kam in der 2. Hälfte offensiv so gut wie nichts, die Mannschaft von Trainer Philipp Semlic versuchte, das Ergebnis über die Zeit zu retten. Die letzte schwarz-weiße Top-Chance vergab erneut Mamageishvili, der nach einem tollen Kayombo-Zuspiel am überragenden Hamzić scheiterte. So blieb es bei einem aus WSG-Sicht schmeichelhaften 1:1-Unentschieden. Am kommenden Mittwoch geht es für das Team von Cheftrainer Fabio Ingolitsch mit dem Kracher-Gastspiel am Bosporus gegen Fenerbahçe in Istanbul weiter. Alle Ticket- sowie Reiseinfos gibt's hier, alle Faninfos hier!
WSG Tirol 1:1 (1:1) SK Puntigamer Sturm Graz
Aufstellung WSG Tirol:
Hamzić - Gschosser - Kubatta (85. Gugganig) - Boras - Murray - Celic - Satin - Olakigbe (85. Bambara) - Baden Frederiksen (75. Ola-Adebomi) - Balic (75. Goiginer) - Hinterseer (89. Falkner)
Aufstellung SK Sturm Graz:
Khudyakov - Heil -Vallci - Koller (90. Mitchell) - Soglo (66. Balbo) - S. Seidl - Stanković - Fosso, Hödl (72. Mamageishvili) - Włodarczyk (72. Kayombo) - Beganović (65. Jatta)
Tor: 0:1 Włodarczyk (29.), 1:1 Olakigbe (42.)
Gelbe Karten: Gschosser; Soglo, Fosso, Hödl, Seidl
Tivoli Stadion Innsbruck, 2.000 Zuschauer:innen
Jacob Peter Hödl zum Spiel: "Es war wie erwarte ein schwieriges Spiel in Tirol. Wir haben uns viele Chancen herausgespielt, haben uns eigentlich den Sieg verdient, aber dafür müssen wir unsere Chancen nutzen. Das haben wir heute nicht gemacht. Ich glaube, man braucht jetzt trotzdem nicht den Kopf in den Sand stecken. Es ist das erstes Spielwesen. Wir haben eine solide Leistung geliefert, wo wir wissen trotzdem, dass wir einfach mehr können. Und das sollen wir dann beim nächsten Bundesligaspiel wieder zeigen."