Ein Spieler in einem schwarzen Trikot und ein Spieler in einem weißen Trikot kämpfen um einen Ball.
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Verdienter Punkt gegen Rennes

Der SK Sturm Graz holte am 1. Spieltag der UEFA Europa League-Ligaphase 2026/27 einen wohlverdienten Punkt gegen das französische Top-Team Stade Rennais, 0:0 hieß es am Ende.

Viele Menschen halten einen Schal hoch oder schwenken eine Fahne.
Die Fans in Graz-Liebenau sorgten für eine unglaubliche Stimmung, die Seinesgleichen sucht! © GEPA Pictures

Leichte Vorteile für die Gäste in Halbzeit eins

Die Partie startete im unfassbar stimmungsvollen Stadion Graz-Liebenau mit zwei hochmotivierten Teams. Beinahe hätten die Grazer aber einen Fehlstart hingelegt: Ein vermeintlicher Treffer der Franzosen wurde aufgrund eines Handspiels nach VAR-Studium aber folgerichtig aberkannt. In weiterer Folge forcierte Sturm die Defensive, an der sich die Franzosen weitestgehend die Zähne ausbissen. Die beste Chance der ersten Hälfte verhinderte der bärenstarke Daniil Khudyakov, der einen Lepaul-Abschluss spektakulär parierte. Beinahe wäre Sturm in Führung gegangen, doch der Treffer von Paul Koller in Minute 36. wurde aufgrund einer ganz knappen Abseitsstellung aberkannt. Vor der Pause hielt erneut Khudyakov das 0:0 fest. So ging es in die Pause.

Verdienter Punkt blieb in Graz

Zu Wiederbeginn zeichnete sich ein ähnliches Bild, wie in der ersten Hälfte. Doch so richtig zwingend wurden die Gäste in dieser Phase nicht. In der 59. Minute war es JP Hödl, der die beste Chance für Sturm vergab – der 19-Jährige scheiterte im Strafraum am glänzenden Samba im Tor der Franzosen. Im Gegenzug konnte sich Khudyakov erneut auszeichnen (61.). Wenig später war es erneut Hödl, der in der 69. Minute knapp verzog. In der absoluten Schlussphase wirkten die Steirer wesentlich frischer als die Gäste aus der Bretagne: Simon Seidl zwang Samba erneut zu einer ganz starken Parade, Koller verpasste um ein Haar die Führung und erneut verzog JP Hödl alleine im Strafraum knapp. So blieb es bei einem alles in allem gerechten Unentschieden, den sich das Team von Cheftrainer Fabio Ingolitsch redlich verdiente.

Mittelfeldspieler Valmir Matoshi über den UEFA Europa League-Auftakt und die Stimmung: "So eine Stimmung wie in Liebenau, habe ich in meiner Karriere davor noch nicht erlebt – und das hat sich nicht nur heute, sondern auch schon in den vergangenen Partien gezeigt. Ich glaube, Rennes hat nicht gewusst, was sie hier in Graz erwartet. Jede Mannschaft, die nach Liebenau kommt, muss gegen zwölf, vielleicht sogar gegen 13 Mann antreten. Wenn wir diese Energie weiter so auf den Platz und von den Rängen bringen, kann Liebenau in dieser Saison wieder eine echte Festung werden!"

SK Sturm Graz 0:0 (0:0) Stade Rennais F.C.

Aufstellung SK Sturm Graz:

Khudyakov - Heil - Quarshie - Vallci (46. Malić) - Koller - Balbo (81. Seidl) - Weinhandl - Matoshi (81. Gorenc Stanković) - Hödl - Mamageishvili (62. Rózga) - Beganović (62. Diakité)

Aufstellung Stade Rennais F.C.:

Brice Samba - Reynolds (80. Ait Boudlal) - Rouault - Cresswell - Nagida - Thomasson - Camara - Szymański (73. Rongier) - Tamari (73. Nordin) - Blas (80. Mayenda) - Lepaul (86. Dia)

Tore: -

Gelbe Karten: Balbo, Gorenc Stanković, Ingolitsch;

Stadion Graz-Liebenau, 13.106 Zuschauer:innen

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