Zwei Spieler in weißen Trikots stehen und schauen in eine Richtung.
Profis

Niederlage in Wien

Der SK Puntigamer Sturm Graz verlor in der 5. Runde der ADMIRAL Bundesliga beim SK Rapid mit 3:1 und trat die Heimreise ohne Punkte im Gepäck an.

Ein Spieler in weiß und einer in grün kämpfen um einen weißen Ball.
JP Hödl und Kollegen probierten viel, es gelang leider zu wenig. © GEPA Pictures

Gegentreffer durch Unkonzentriertheiten

Im mit über 24.000 Zuschauer:innen fast ausverkauften Allianz Stadion begann die Partie für Sturm denkbar schlecht. Jürgen Heil foulte Haidara im Strafraum, der Schiedsrichter besprach sich minutenlang mit dem VAR, um schließlich den Elfmeter zu bestätigen – strittig. Yusuf Demir nahm sich der Verantwortung an und traf zum 1:0 (7.). Postwendend folgte dann aber die Antwort von Sturm: Belmin Beganović traf zum 1:1 (11.). In der 17. Minute folgte dann der zweite Selbstfaller. JP Hödl verlor als quasi letzter Mann den Ball und Marco Tilio traf zum 2:1. In weiterer Folge versuchten die Teams hüben wie drüben Gefahr auszustrahlen, den Gastgebern gelang das allerdings besser. Dahl, Adamsen und Haidara scheiterten allesamt, bei Sturm vergaben Stanković und Weinhandl. So ging es mit einem 2:1 für den SK Rapid in die Pause.

Mäßige Besserung in Halbzeit zwei

Zur Pause kamen Luis Balbo und Gizo Mamageishvili neu ins Spiel und beide sollten für neuen Schwung sorgen. Die ganz großen schwarz-weißen Szenen blieben allerdings aus. Den ersten guten Abschluss fand Simon Seidl vor, dessen Distanzschuss parierte Hedl zur Ecke (58.). Der kurz zuvor eingewechselte Nelson Weiper fand wenig später eine Doppelchance vor – zunächst ging ein Abschluss am langen Eck vorbei, nur wenige Augenblicke später verfehlte er das Tor per Kopf nur knapp (63.,64.). Die beste Chance der Steirer fand Mamageishvili vor, dessen Schuss nur hauchzart am Kreuzeck vorbeisegelte. In der Schlussphase waren die Gastgeber das griffigere Team und dem 3:1 näher, was schließlich auch fallen sollte. Petter Nosa Dahl traf in der 86. Minute zum Endstand. In der Nachspielzeit musste zu allem Überfluss auch noch Albert Vallci mit Glatt-Rot vom Feld, nach 97 Minuten war schließlich Schluss. Am nächsten Wochenende gastiert Schwarz-Weiß im Cup beim ASK Voitsberg, eine Woche später empfängt Sturm den LASK.

SK Rapid 3:1 (2:1) SK Puntigamer Sturm Graz

Aufstellung SK Rapid:

Hedl - Bolla - Cvetkovic - Raux Yao - Horn (46. Roka) - Amane (73. M. Seidl) - Bajlicz - Tilio (61. Dahl) - Demir - Haidara (84. Wurmbrand) - Adamsen (73. Kara)

Aufstellung SK Sturm Graz:

Helac - Heil - Koller (81. Quarshie) - Vallci - Soglo (46. Balbo) - S. Seidl (75. Matoshi) - Stanković - Weinhandl - Hödl (46. Mamageishvili) - Jatta - Beganović (59. Weiper)

Tor: 1:0 Demir (7.), 1:1 Beganović (11.), 2:1 Tilio (61.), 3:1 Nosa Dahl (86.)

Gelbe Karten: Amane, Wurmbrand; Heil, Gorenc Stanković, Weinhandl

Rote Karte: Vallci

Allianz Stadion, 24.000 Zuschauer:innen

Simon Seidl über die Niederlage: "Es ist bitter, wenn man am Anfang durch so eine strittige Situation das Gegentor bekommt. Wir haben postwendend die Antwort gegeben und waren danach gut im Spiel, dass dann durch so einen bitteren Ballverlust das zweite Gegentor entsteht, ist doppelt bitter. Dann läuft man einem Rückstand hinterher und Rapid hat es gut gemacht. Wir müssen vorne konkreter werden und hinten die Fehler abstellen."

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