Am 22. August feiert Sturm-Legende György Korsos aus Györ seinen Fünfziger. Die Sturm-Familie gratuliert.
Debüt im Jahre 1999
Korsos kam im Frühjahr 1999 von Raba ETO Györ zur Osim-Truppe, die damals an ihrem Höhepunkt stand und eben den zweiten Meistertitel eingefahren hatte. Nach dem schmerzhaften aber finanziell einträglichen Transfer von Mario Haas zu Straßburg kamen mit Strafner und Korsos zwei Verstärkungen.
Im August 1999 debütierte Korsos beim 2:0-Auswärtssieg beim LASK. Auch beim 5:0 gegen den GAK im Herbst 1999 war er dabei. Die damalige Truppe: Schicklgruber; Foda; Milanic (Martens), Popovic (Prilasnig); Korsos, Schupp, Mählich, Reinmayr (Minavand), Neukirchner; Strafner, Vastic.
Eine enorme Bereicherung
Von 1999 bis 2004 war der blonde Ungar im Mittelfeld und in der Abwehr eine enorme Bereicherung der Ära Ivica Osim, aber auch dann unter den Trainern Franco Foda, Gilbert Gress und Mischa Petrovic. Die Saisonen 1999/2000 und 2000/01 mit der zweiten und dritten Champions-League-Teilnahme und als Gipfel mit dem sensationellen Aufstieg in die Zwischenrunde nach dem 2:2 bei Galatasaray Istanbul bleiben für alle Zeiten unvergessliche Höhepunkte. Auch die Vizemeister-Titel 2000 und 2002 fallen in diese Zeit.
170 Spiele für Sturm
Als 33-facher ungarischer Nationalspieler war Korsos in 170 Spielen für Sturm im Einsatz und erzielte vier Tore, womit er 2017 in den Kreis der Sturm-Legenden aufgenommen wurde. 2004, als Sturm unter Hannes Kartnig bereits in argen Finanznöten war, wechselte Korsos zu Rapid und war bei deren Titelgewinn 2005 dabei. Es folgten Skoda Xanthi in Griechenland und schließlich die Austria Amateure sowie Stegersbach und der Burgenland-Klub Wimpassing.
Zum Fünfziger wünscht die Sturm-Klubführung mit Präsident Christian Jauk an der Spitze alles Gute.