Ein Spieler in gelb-blau und ein Spieler in schwarz kämpfen um einen weißen Ball.
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Knappe Heimniederlage gegen Fenerbahçe

Der SK Sturm Graz unterlag im Rückspiel der 3. Runde der UEFA Champions League-Qualifikation zu Hause dem türkischen Top-Team Fenerbahçe mit 0:1.

Elf Spieler in schwarz stehen in zwei Reihen und schauen in die Kamera
Das Durchschnittsalter der Startelf der Grazer war blutjunge 21,5 Jahre – viele Versprechen für die Zukunft. Zum Vergleich: Das der Gäste aus Istanbul war jenseits der 30. © GEPA Pictures

Ausgeglichene erste Halbzeit

Angetrieben von über 15.500 Zuschauer:innen in Graz-Liebenau starteten die Steirer mutig in die Partie. Die erste Chance der Partie fand Axel Kayombo vor, dessen Abschluss jedoch nicht wirklich gefährlich wurde (6.). Die erste Top-Chance der Partie fand Anderson Talisca vor, der am glänzend parierenden Daniil Khudyakov scheiterte (11.). Die zweite und auch letzte gute Möglichkeit der Gäste in Halbzeit eins vereitelte erneut Khudyakov, der stark gegen Aktürkoglu rettete (24.). Danach kamen die Grazer so richtig auf – Seedy Jatta scheiterte mit einem Kopfball, Axel Kayombo verzog knapp (28., 34.). Vor der Pause gab es noch drei gute Möglichkeiten. Ein Seidl-Freistoß, ein Kayombo-Freistoß und ein Gorenc Stanković-Kopfball brachten jedoch allesamt nichts ein. So ging es nach einer guten Leistung mit einem 0:0 in die Kabinen.

Sturmlauf blieb unbelohnt, Strafstoß besiegelte Ausscheiden

Gleich nach Wiederbeginn wurde Schwarz-Weiß gefährlich: Eine Hereingabe auf Seedy Jatta wurde in allerhöchster Not geklärt (48.). In der 51. Minute fand eine Malić-Flanke keinen Abnehmer. In einer Phase, wo Sturm mehr und mehr Übergewicht erlangte, gab es Strafstoß für die Gäste. Anderson Talisca wurde von Petar Petrović gefoult und traf anschließend auch vom Punkt zur Führung für Fenerbahçe (66.). Die große Chance auf den Ausgleich fand der eingewechselte Belmin Beganović vor, der im Eins-gegen-Eins an Günok scheiterte (76.). In der Schlussphase gab es noch die ein oder andere Abschluss-Möglichkeit für Schwarz-Weiß, das Runde wollte dabei jedoch nicht ins Eckige. Der Schlussakkord dieses heißblütig geführten Spiels war Daniil Khudyakov vorbehalten, der im Eins-gegen-Eins unglaublich stark gegen Aktürkoglu parierte (87.). Nach 93 Minuten war schließlich Schluss und am Ende stiegen die Türken verdient ins Play-off zur UEFA Champions League auf, wo sie auf das französische Top-Team Olympique Lyon treffen. Für Sturm hingegen geht es im Herbst in der UEFA Europa League zur Sache, in der Liga empfängt das Team von Cheftrainer Fabio Ingolitsch am Samstag den SCR Altach in Graz-Liebenau. Tickets für das erste Bundesliga-Heimspiel gibt's hier!

SK Sturm Graz 0:1 (0:0) Fenerbahçe

Aufstellung SK Sturm Graz:

Khudyakov - Malić - Petrović (79. Petrović) - Mitchell - Soglo - S. Seidl - Stanković (70. Fosso) - Weinhandl - Hödl (87. Beganović) - Kayombo (61. Weiper) - Jatta (61. Beganović)

Aufstellung Fenerbahçe:

Günok - Brown - Ake - Skriniar - Semedo (62. Müldür) - Kante (73. Yüksek) - Guendouzi - Aktürkoglu - Asensio (63. Fred) - Greenwood (63. Aydin) - Talisca (77. Muriqi)

Tor: 0:1 Talisca (66.)

Gelbe Karten: Mitchell, Ingolitsch; Semedo, Brown, Aktürkoglu

Stadion Graz-Liebenau, 15.599 Zuschauer:innen

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