Ein Spieler in einer grauen Weste lacht
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Im Geburtstalk: Otar Kiteishvili

Unser georgischer Magier feiert heute seinen 30. Geburtstag, seinen achten im Trikot des SK Sturm. Otar Kiteishvili über seine Zeit bei den Schwoazn, den aktuellen Umbruch und seine Ziele.

Otar, dein achter Geburtstag im Sturm-Trikot. Wenn du deine Zeit in Graz in einem Satz zusammenfassen müsstest – wie würde dieser lauten?

Wenn ich es in einem Satz sagen müsste: Eine Reise voller Emotionen, Herausforderungen und unvergesslicher Momente, die mich als Spieler und als Mensch geprägt hat.

Du hast in deiner Karriere sowohl Verletzungen als auch große Erfolge erlebt. Was hat dich mental am stärksten wachsen lassen?

Ich glaube, vor allem die schwierigen Phasen haben mich stärker gemacht. Verletzungen oder Rückschläge zwingen dich dazu, geduldig zu sein und an dich zu glauben. Diese Zeiten haben mir geholfen, mental stabiler zu werden und Dinge besser einzuordnen.

Du hast beim SK Sturm schon viele Phasen erlebt – wie nimmst du den aktuellen Umbruch innerhalb der Mannschaft wahr?

Ich sehe den Umbruch durchaus positiv. Es kommen viele junge, hungrige Spieler nach, die sich zeigen wollen. Natürlich braucht so eine Phase Zeit, aber ich habe das Gefühl, dass sich etwas sehr Gutes entwickelt.

Was ist aus deiner Sicht die größte Herausforderung in so einer Phase, in der sich vieles neu finden muss?

Die größte Herausforderung ist, schnell eine gemeinsame Idee und ein gutes Verständnis auf dem Platz zu entwickeln. Jeder muss seine Rolle finden und gleichzeitig als Team funktionieren.

Hat dir deine eigene Erfahrung mit Veränderungen geholfen, diesen Umbruch besser einzuordnen?

Auf jeden Fall. Ich habe in den letzten Jahren viele Veränderungen erlebt und weiß, dass solche Phasen ganz normal sind. Wichtig ist, ruhig zu bleiben und weiter an sich zu arbeiten.

Ein Spieler in weiß schießt ein Tor und ein Spieler in violett und ein Spieler in orange versuchen den Ball zu blocken
Otar Kiteishvili steht aktuell bei zwölf Treffern und vierVorlagen, womit er acht Runden vor Ende der Saison nur eine Vorlage von seiner persönlichen Bestmarke aus dem Vorjahr entfernt ist – nicht umsonst ist Sturms Nummer zehn der beste Spieler der österreichischen Fußball Bundesliga. © GEPA Pictures

Viele junge Spieler rücken nach – wie erlebst du diese Generation und was zeichnet sie aus?

Die jungen Spieler bringen viel Energie, Tempo und Selbstvertrauen mit. Sie haben keine Angst, Verantwortung zu übernehmen und das ist sehr wichtig für unsere Entwicklung als Mannschaft.

Man hat das Gefühl, dass die Mannschaft von Woche zu Woche mehr zusammenfindet – teilst du diesen Eindruck?

Ja, absolut. Man merkt, dass die Abläufe besser werden und wir uns immer besser verstehen. Das braucht Zeit, aber ich glaube, wir sind auf einem sehr guten Weg.

Wo siehst du aktuell das größte Potenzial dieser Mannschaft?

Ich denke, vor allem in unserer Entwicklung als Team. Wenn wir es schaffen, konstant auf einem hohen Niveau zu spielen und unsere Qualität gemeinsam auf den Platz zu bringen, ist sehr viel möglich.

Abseits des Platzes: Was gibt dir aktuell Kraft und hilft dir, den Kopf freizubekommen?

Vor allem die Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden gibt mir viel Kraft. Das hilft mir, abzuschalten und neue Energie zu tanken.

Und zum Abschluss: Welche Wünsche hast du für dein neues Lebensjahr – sportlich, aber auch persönlich?

Mein größter Wunsch ist Gesundheit – für mich und meine Familie. Sportlich wünsche ich mir, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind und gemeinsam unsere Ziele erreichen!

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