Am 12. November 2026 findet in der SK Sturm Sportsbar – das Eggenberg der Österreichische Präventionskongress unter dem Motto „Gemeinsam stark gegen Mobbing“ statt.
Gemeinsam gegen Mobbing und Cybermobbing
Gemeinsam mit aktivpræventiv setzt der SK Sturm Graz ein Zeichen gegen Mobbing und Cybermobbing. Fünf spannende Vorträge beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen auf, wie Ausgrenzung frühzeitig erkannt und wirksam verhindert werden kann. Mobbing beginnt oft unbemerkt, seine Folgen können für Betroffene jedoch schwerwiegend sein. Umso wichtiger ist es, frühzeitig hinzuschauen, Warnsignale zu erkennen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Genau hier setzt der Österreichische Präventionskongress 2026 an, der am 12. November in Kooperation mit dem SK Sturm Graz stattfindet. Unter dem Motto „Gemeinsam stark gegen Mobbing“ erwartet die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm mit fünf Fachvorträgen, die unterschiedliche Aspekte der Mobbingprävention beleuchten. Von frühkindlichen Beziehungserfahrungen über die Bedeutung von Gemeinschaft und Gruppendynamiken bis hin zu Cybermobbing und der Verantwortung von Erwachsenen: Der Kongress bietet fachliche Einblicke, praxisnahe Ansätze und wertvolle Impulse für den Umgang mit Ausgrenzung.
Fünf Vorträge, fünf Perspektiven
Dr.in Antonia Dinzinger – „Frühe Bindung als schützende Ressource“
Wie wichtig sind sichere Beziehungen für die Entwicklung von Kindern? Dr.in Antonia Dinzinger zeigt in ihrem Vortrag, welchen Einfluss frühe Bindungserfahrungen auf das soziale Miteinander haben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Vertrauen, Nähe und Selbstständigkeit Kinder dabei unterstützen, später Beziehungen aufzubauen, Konflikte zu bewältigen und ihren Platz in einer Gemeinschaft zu finden.
Mag.a Silke Grangl – „Gemeinschaft schaffen statt Mobbing bekämpfen“
Prävention bedeutet nicht nur, auf Ausgrenzung zu reagieren, sondern Gemeinschaft von Anfang an positiv zu gestalten. Silke Grangl beschäftigt sich damit, wie ein Umfeld entstehen kann, in dem Menschen Zugehörigkeit, Sicherheit und gegenseitige Wertschätzung erleben. Ihr Vortrag zeigt, warum ein starkes Gemeinschaftsgefühl eine wichtige Grundlage dafür ist, Mobbing gar nicht erst entstehen zu lassen.
Mag.a Gudrun Brunner-Suette – „Der leere Stuhl – und warum Mobbing nicht mit der Schule endet“
Mobbing ist selten nur ein Konflikt zwischen zwei Personen, sondern betrifft häufig eine ganze Gruppe. Gudrun Brunner-Suette beleuchtet die unterschiedlichen Rollen von Beteiligten, Mitläufer und Beobachtenden und zeigt auf, wie Ausgrenzung oftmals schleichend entsteht. Dabei wird deutlich, dass Mobbing keineswegs auf die Schule beschränkt ist, sondern ebenso in Vereinen, am Arbeitsplatz und in anderen Gemeinschaften auftreten kann.
Dr.in phil. Nady Mirian – „Cybermobbing verstehen – psychische Folgen und Wege zur Bewältigung“
Im digitalen Raum endet Ausgrenzung häufig nicht mit dem Schul- oder Arbeitstag. Cybermobbing kann Betroffene rund um die Uhr erreichen und erhebliche psychische Belastungen verursachen. Nady Mirian beleuchtet anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Fallbeispiele die Auswirkungen digitaler Angriffe. Darüber hinaus zeigt sie Möglichkeiten auf, wie Betroffene unterstützt und ihre psychische Widerstandskraft gestärkt werden können.
„Wenn Kinder unter den Versäumnissen der Erwachsenen leiden!“
Der fünfte Vortrag widmet sich der Verantwortung von Erwachsenen im Umgang mit Mobbing. Ausgehend von Erfahrungen aus der systemischen Mobbing- und Gewaltprävention sowie der Beratung betroffener Familien wird aufgezeigt, wie wichtig das richtige Handeln von Eltern, Schulen und dem sozialen Umfeld ist. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kinder wirksam geschützt werden können, ohne ihnen selbst die Verantwortung für die Lösung des Problems aufzubürden.
Ein Tag voller Impulse und ein besonderer Abschluss
Der Österreichische Präventionskongress richtet sich an Eltern, Pädagog:innen, Schulleitungen, Vereine und Fachkräfte aus den Bereichen Psychologie, Psychotherapie, Sozialarbeit, Beratung und Prävention. Auch Verantwortliche aus Institutionen, Verwaltung, Unternehmen und Politik sind eingeladen, sich mit den Herausforderungen rund um Mobbing und Cybermobbing auseinanderzusetzen. Der Einlass beginnt am 12. November um 8:30 Uhr, ehe um 9:00 Uhr das Kongressprogramm startet. Bis 16:00 Uhr stehen die fünf Fachvorträge und unterschiedliche Zugänge zur Mobbingprävention im Mittelpunkt. Ein weiterer Höhepunkt folgt am späten Nachmittag: die Verleihung des Österreichischen Präventionspreises 2026. Dabei werden kreative Projekte von Schulklassen, Vereinen, Gruppen und Initiativen ausgezeichnet, die sich aktiv für ein respektvolles Miteinander und gegen Mobbing einsetzen. Der Einlass zur Preisverleihung beginnt um 16:30 Uhr, die Auszeichnungen werden ab 17:00 Uhr vergeben.
Jetzt Tickets sichern
Mit dem Österreichischen Präventionskongress 2026 möchten aktivpræventiv und der SK Sturm Graz gemeinsam Bewusstsein schaffen, Wissen vermitteln und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Denn wirksame Prävention beginnt nicht erst dann, wenn Mobbing bereits passiert ist, sondern dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, frühzeitig hinschauen und gemeinsam handeln.
Der Österreichische Präventionskongress 2026 findet am Donnerstag, dem 12. November, in der SK Sturm Sportsbar – das Eggenberg statt. Tickets sind in den SturmShops erhältlich.