Seit stolzen 30 Jahren ist der Nachwuchsscout nunmehr für den SK Sturm im Einsatz. Er begann als „Co“ und wurde dann zum Top-Spielerbeobachter mit beneidenswertem Netzwerk.
Eine Scouting-Legende
Ein stolzes Jubiläum: Seit 30 Jahren sucht und findet Didi Schilcher als Scout Talente für den SK Sturm – er liefert unermüdlich Stars in spe.
Eigentlich kam Dietmar Schilcher, den die lokale Fußballwelt nur als „Didi“ kennt, 1996 nur deshalb zum SK Sturm, um seinen Sohn Manuel zum ersten Training zu begleiten. Man ist ins Gespräch gekommen, Didi heuerte gleich als Co-Trainer an und übte diesen Job einige Jahre aus. Zuletzt war er „Co“ von Franco Foda, als der seinerzeit seine ersten Schritte als U12-Trainer bei Sturm machte.
Erste Schritte als Scout
Daneben war Schilcher aber auch schon als Talentesucher für Sturm am Werk, denn schnell fiel auf, dass er ein Auge für junge Kicker hatte, die es einmal weiter bringen könnten. So wurde Didi, unter den Fittichen des legendären Nachwuchsleiters Burschi Jarc, zum ersten offiziellen „Scout“ des SK Sturm. Ein verantwortungsvoller Job, den er heute noch innehat und mit seinen 64 Lenzen noch voller Freude ausübt.
Spion in Sturms Diensten
Seit Jahrzehnten düst der Didi durchs Land, streift auch das Burgenland, Kärnten und Osttirol (dort, in Lienz, hat er etwa Sandi Lovric entdeckt). Vier bis fünf Matches stehen pro Wochenende auf dem Programm, im Winter zieht er ersatzweise durch die Sporthallen.
Tausende Kilometer sind es jährlich, die Schilcher im Dienste des SK Sturm abspult, eine Vielzahl an Talenten hat er zum Klub gelotst. Zu den Namen, die es bis ins Profigeschäft geschafft haben, schweigt der schwergewichtige „Spion“ bescheiden. Amtlich ist aber, das der Didi bei der Verpflichtung von Jakob Jantscher, Florian Kainz oder Romano Schmid seine Finger mit im Spiel hatte. Eine stolze Liste, die sich sicherlich problemlos verlängern ließe.
Es kommen gute Spieler nach
Mittlerweile hat sich Didi Schilcher dank seines jahrelangen und unermüdlichen Einsatzes ein riesiges Netzwerk aufgebaut mit Kontakten, weit über die Landesgrenzen hinaus, dazu hat er eine Datenbank aufgebaut, in der hunderte „Rohdiamanten“ erfasst sind. Und er ist längst nicht mehr allein. Vier Mann sind es heute bereits, die hoffnungsvollen Nachwuchs für Sturm rekrutieren. Schilcher: „Die Sturmfans können sich freuen, es kommen sehr gute Spieler nach.“