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Cup-Helden: Ex-Kapitän Manuel Weber

Manuel Weber war bei der Cup-Reise 2010 ein wesentlicher Bestandteil der Mannschaft. Der gebürtige Villacher ist seit 2017 Mitglied im Sturm Legendenklub und erinnert sich an eines der emotionalsten Spiele seiner Karriere zurück.

Wie sind deine Erinnerungen ans Cupfinale?

Natürlich sind sie großartig. Es sind ganz besondere Erinnerungen, weil es der erste Titel in meiner Karriere war. Den dann auch noch als Kärntner, der erst seit kurzem beim Verein war, in meinem „alten Wohnzimmer" zu feiern, ist noch einmal etwas Besondereres! Der Weg mit dem Bus zum Stadion war unbeschreiblich, die schwarz-weiße Menschenmenge rund ums Stadion werde ich nie vergessen. Die Ortstafel von Klagenfurt war mit einem Tuch, das die Ortstafel für Graz darstellte, überdeckt. Das war eigentlich nur eine Kleinigkeit, aber unter anderen mein Highlight und gab mir einen unheimlichen Push vor dem Spiel!

Was ist dir im Moment des Triumphes durch den Kopf gegangen?

Große Erleichterung und Glücksgefühle! Es war schwer zu beschreiben, weil in diesem Moment einfach sehr viele Dinge auf einen eingeprasselt sind! Später – Tage danach – wurde einem erst bewusst, was man erreicht hat bzw. wie sehnsüchtig der Klub und die Fans auf einen Titel gewartet haben!

Manuel Weber streifte 187 Mal das Sturm-Trikot über und wurde 2017 in den Sturm Legendenklub aufgenommen. © GEPA Pictures

Wie hast du die Stimmung im Finale in Erinnerung?

Die Stimmung war unbeschreiblich, das ganze Stadion war schwarz-weiß. Es waren 27.000 Sturm-Fans und vielleicht zwei, dreitausend Wiener Neustadt-Fans. Nach dem Tor sind dann alle Dämme gebrochen und es wurde unglaublich laut – Wahsinn!

⁠Wie war die Stimmung in der Mannschaft vor, während und nach dem Spiel?

Die Stimmung in der Mannschaft war eine Kombination aus Vorfreude und Angespanntheit. Der Druck war groß, weil die Erwartungshaltung klar war – gegen Wiener Neustadt musst du gewinnen!
Während dem Spiel merkte man bei vielen ein gewisses Maß an Nervosität und es fehlte ein bisschen die Lockerheit. Mit jeder gespielten Minute wurde es aber besser und besser. Nach dem Spiel war es dann eine große Erleichterung, enorme Glücksgefühle und großer Stolz, mit Sturm den Titel geholt zu haben. Uns gelang es damals – nach langer Zeit – endlich wieder einen Titel zu holen, den wir gemeinsam mit den Fans feiern konnten!

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