Vier Tage nach seinem 85. Geburtstag verstarb der ehemalige Chefredakteur der Kleinen Zeitung und Vorstandsmitglied des SK Sturm.
Ein treuer Sturmfan
Am 8. April, nur vier Tage nach seinem 85. Geburtstag, ist Dr. Erwin Zankel verstorben. Der langjährige Chefredakteur der Kleinen Zeitung war treuer Sturmfan und stellte sich 2006 in der schwersten Stunde des Klubs, im Vorstand als Controller zur Verfügung. Bis zuletzt war er regelmäßiger Besucher der Sturm-Heimspiele in Liebenau.
An Erwin Zankel führte kein Weg vorbei
Der studierte Jurist kam 1965 zur Kleinen Zeitung und hielt ihr 41 Jahre lang die Treue. Rasch entwickelte er sich zum Innenpolitik- und Wirtschaftsexperten ersten Ranges, an ihm führte im Land kein Weg vorbei.
Ressortchef Innenpolitik und Wirtschaft, stellvertretender Chefredakteur und schließlich 1998 bis zu seiner Pensionierung 2006 als Nachfolger von Fritz Csoklich und Kurt Wimmer Chefredakteur, Verlagsleiter und Geschäftsführer der Kleine Zeitung GmbH & Co KG.
Nach seiner Pensionierung blieb er der Zeitung als Kolumnist erhalten, sein letzter Beitrag erschien am 1. Februar 2026. Bei Sturm aber warf er sich als Jung-Pensionist ins Geschehen und versuchte am Ende der Ära Kartnig in der Konkursphase und unter Präsident Hans Fedl zu retten, was zu retten war.
Präsident Christian Jauk: „Erwin Zankel war nicht nur ein herausragender Journalist im Bereich Innenpolitik und Wirtschaft, er war eine echte Persönlichkeit im Land. Ich stand mit ihm bis zuletzt in Kontakt. Nach den Spielen war es immer schön, mit ihm zu diskutieren. Dass er sich als Sturmfan so für unseren Klub einsetzte, werden wir ihm nie vergessen. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Ilse, seiner Tochter Elisabeth und den Enkeltöchtern.“