SK Sturm II

Sturm II: Abfuhr zum Abschied

Ordentlich danebengegangen ist das finale Match des SK Sturm Graz II im Herbst. In der 16. Runde der ADMIRAL 2. Liga, der vorgezogenen ersten Frühjahrsrunde, musste Sturm II beim SV Licht-Loidl Lafnitz eine empfindliche 1:5-Niederlage hinnehmen. Sturm musste dabei mehr als eine Spielhälfte mit zehn Mann auskommen, Keeper Luka Maric sah kurz vor der Pause nach einer „Notbremse“ außerhalb der Sechzehnmetermarke Rot. Lafnitz-Angreifer Jurica Poldrugac (am Titelbild) traf gleich dreimal.

Lafnitz erzielte Traumtore

Mit 2:0 hat der SK Sturm Graz II das Hinspiel gegen den SV Lafnitz Ende Juli gewonnen. Auch das Rückspiel in der Oststeiermark begann recht gut für die Sturm-Jugend, die nicht nur mithalten konnte, sondern auch die eine oder andere gute Möglichkeit vorfand. Aber Christoph Lang und Kollegen scheiterten. Das Visier besser eingestellt hatte Lafnitz-Goalgetter Jurica Poldrugac, der seine Mannschaft mit 1:0 in Führung brachte. Mühelos konnte der Torjäger aus kurzer Distanz einschießen (31.). Sturm fightete weiter, konnte aber nicht anschreiben. Dann der Auftritt von Sturm-Keeper Luka Maric, der einen anstürmenden Lafnitzer außerhalb des Strafraumes unsanft von den Beinen holte. Schiri Florian Jandl wertete das Foul als Torraub, zückte Rot für Maric. Angreifer Kiedl musste deshalb Ersatztormann Elias Lorenz, 16 Jahre jung, Platz machen. Und der musste gleich hinter sich greifen. Denn Poldrugac verwertete den Freistoß nach dem Maric-Foul mit einem satten Schuss ins Kreuzeck, 2:0 kurz vor der Pause.

Sturm-II-Trainer Thomas Hösele. © GEPA pictures


Sturm II in Unterzahl

Lafnitz-Torgarant Poldrugac legte gleich nach dem Wechsel mit einem weiteren Traumtor nach, traf in der 48. Minute mit dem nächsten Weitschuss ins Kreuzeck zum 3:0 (48.) und machte so seinen Dreierpack perfekt. Sturm kämpfte in Unterzahl zwar tapfer weiter, musste aber nur drei Minuten nach dem 0:3 einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Verteidiger Stefan Gölles sorgte mit einem Treffer aus gut 25 Meter für das 4:0 für die Hausherren. Moritz Wels blieb es vorbehalten, für die Ergebniskorrektur zu sorgen. Der U21-Teamspieler eroberte den Ball im gegnerischen Strafraum und traf vom Fünfereck zum 1:4. Freilich vermochten die Grazer in Unterzahl nicht nachzusetzen, Gölles legte mit einem Abstaubertor zum 5:1 nach. Das war auch der Endstand. Für die Statistik: Der nach der Pause ins Spiel gekommene Noah Eyawo sah in der 86. Minute nach einem Foul Gelbrot, nachdem er zuvor schon wegen eines zu harten Einsteigens verwarnt worden war. Insgesamt wohl ein bitterer Abschied in die Winterpause.

Sturms Trainer Thomas Hösele macht zwei Schlüsselszenen für die bittere Niederlage verantwortlich: „Erstens, dass wir eine hochkarätige Chance nicht zum 1:0 verwerten konnten, und dann natürlich den Ausschluss vor der Pause. Lafnitz hat Zaubertore gemacht, wir müssen es so nehmen, wie es ist und daraus lernen.“

Nach diesem letzten Saisonspiel dürfen sich die Burschen aber noch nicht auf eine ausgedehnte Pause freuen. Wie auch in der Kampfmannschaft wird nämlich bis zum 9. Dezember weitertrainiert. Erst danach geht es in die Winterpause.

SV Licht-Loidl Lafnitz 5:1 (2:0) SK Sturm Graz II

Aufstellung SK Sturm Graz II:
Maric – Stückler – Geyrhofer (87. Nelson) – Komposch – Grube – Schendl (87. Karner) – Saurer (46. Eyawo) – Lang – Wels – Fuseini (72. Löcker) – Kiedl (44. Lorenz)

Aufstellung Lafnitz:
Wabnig – Umjenovic – Pfeifer – Feyrer – Wohlmuth – Gölles – Gremsl (69. Halper) – Nutz (72. Lederer) – Prohart (72. Sittsam) – Poldrugac (56. Lichtenberger) – Duvnjak (72. Scheucher)

Tore: 1:0 Poldrugac (31.), 2:0 Poldrugac (45.), 3:0 Poldrugac (48.), 4:0 Gölles (51.), 4:1 Wels (59.), 5:1 Gölles (69.)

Gelbe Karten: Saurer, Wels, Fuseini, Eyawo, Lichtenberger
Gelbrote Karte: Eyawo (86.)

Rote Karte: Maric (42.)

Schiedsrichter: Jandl

Fußballarena Lafnitz, 580 Zuschauer

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