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Im Geburtstalk: Ammar Helac

Neuzugang Ammar Helac feiert heute seinen 28. Geburtstag. Im Interview spricht der gebürtige Linzer über seinen bisherigen Weg, die Vorfreude auf den Trainingsauftakt in Messendorf und seine Ziele mit dem SK Sturm.

Ammar, zuerst einmal alles Gute zum Geburtstag! Wie verbringst du deinen Ehrentag?

Danke für die Glückwünsche! Ich verbringe meinen Geburtstag auf der Hochzeit eines guten Kollegen – es wird also doppelt gefeiert.

Am Montag steht für dich erstmals der Trainingsauftakt in Messendorf an. Wie groß ist die Vorfreude?

Die Vorfreude ist natürlich riesengroß. Auf uns warten richtig spannende Wochen, vor allem mit den Qualifikationsspielen. Das große Ziel ist klar: Wir wollen uns international qualifizieren. Dafür gilt es jetzt, in der Vorbereitung den Grundstein zu legen und ein gutes Fundament aufzubauen. Die Vorbereitung ist zwar oft nicht immer angenehm, aber sie gehört zu einer erfolgreichen Saison einfach dazu. Deshalb sehe ich das sehr positiv und freue mich auf das, was kommt.

Du kommst aus Linz, hast bosnische Wurzeln und warst bereits bei mehreren Stationen in Österreich aktiv. Wie würdest du deinen bisherigen Weg beschreiben?

Ich würde sagen, dass ich schon einiges erlebt habe. Ich kenne sowohl die schönen Seiten mit Meistergruppe und Spielen um die oberen Plätze als auch schwierige Situationen wie Abstiegskampf und Abstieg, etwa mit Lustenau. Diese Erfahrungen haben mich sehr geprägt. Es waren viele Auf und Abs dabei, sportlich wie persönlich. Aber gerade aus diesen Phasen konnte ich sehr viel lernen. Ich habe nie aufgegeben und immer weitergemacht. Dieser Optimismus, auch in schwierigen Momenten weiterzumachen, zeichnet mich aus.

Was hat dich an Sturm besonders gereizt – und warum war jetzt der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt?

Sturm ist einer der spannendsten Vereine in Österreich, das ist kein Geheimnis. Als sich diese Möglichkeit ergeben hat, musste ich nicht lange überlegen. Ich bin mittlerweile in einem Alter, in dem ich schon einiges an Erfahrung gesammelt habe, und ich habe das Gefühl, dass ich bereit für diesen Schritt bin. Ich glaube, dass ich der Mannschaft helfen und meinen Teil dazu beitragen kann, damit es eine erfolgreiche Saison wird.

Mann in gelbem Fußballtrikot fasst sich ans Kinn.
Voller Vorfreude auf sein Sturm-Abenteuer: Ammar Helac © SK Sturm

Wie würdest du dich den Sturm-Fans als Typ beschreiben?

Ich bin eher ein ruhiger Typ und versuche, auch in hektischen Momenten cool zu bleiben. Gleichzeitig bin ich sehr ehrgeizig und definiere mich stark über harte Arbeit. Für mich gilt das Sprichwort: Trainierst du gut, spielst du gut. Daran orientiere ich mich.

Sturm ist auf Social Media ja auch für Balkan-Content bekannt. Hast du das schon mitbekommen – und bist du bereit für den einen oder anderen TikTok-Auftritt?

Ja, das habe ich tatsächlich mitbekommen. Ich finde es sehr cool, wie Sturm diese Kulturen miteinander verbindet und auf Social Media einbaut. Aufgrund meiner Wurzeln ist es für mich natürlich umso schöner zu sehen, dass das so gut angenommen wird. Ob ich der perfekte Mann für große Show-Auftritte bin, weiß ich nicht – ich bin nicht unbedingt jemand, der gerne im Rampenlicht steht. Aber für das eine oder andere Video stehe ich sicher zur Verfügung.

Worauf freust du dich in deiner Zeit bei Sturm am meisten?

In erster Linie freue ich mich auf richtig geile Heimspiele. Vor ausverkauftem Haus zu spielen, ist für einen Fußballer etwas Besonderes. Ich durfte schon erleben, wie es ist, in Graz zu spielen: Es ist laut, hitzig und emotional. Genau das macht Fußball aus. Man arbeitet hart dafür, um die Menschen zu begeistern. Dazu kommt natürlich der sportliche Druck, etwas erreichen zu wollen. Besonders der internationale Bewerb ist für mich ein großes Ziel – für solche Spiele und solche Bühnen spielt man Fußball.

Was wünschst du dir für dein neues Lebensjahr – sportlich und privat?

Das Wichtigste ist, gesund und fit zu bleiben. Das wünsche ich mir auch für meine Familie und mein Umfeld. Alles andere möchte ich mir erarbeiten. Sportlich wünsche ich mir viele schöne Erlebnisse und Erfolgserlebnisse mit Sturm. Am liebsten so viele, dass der Trainer uns nach dem Feiern vielleicht den einen oder anderen freien Tag geben muss.

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