Auf dem Bild ist ein Tablet zu sehen mit verschiedenen Ausgaben vom StrumEcho
Klubnews

Das SturmEcho öffnet sein Archiv

Sämtliche seit 1968 erschienenen SturmEcho-Ausgaben wurden digitalisiert und nicht weniger als 18.464 Seiten des schwarz-weißen Klubmagazins online zugänglich gemacht.

Das SturmEcho, offizielles Magazin des Sportklubs Sturm Graz, zeigt wieder einmal, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen. Nach einem mehrjährigen Digitalisierungsprozess wurden alle bisherigen 390 Ausgaben der Schwoazn auf der Website calameo online gestellt.
Bereits davor waren sämtliche Ausgaben der jüngeren Formate online abrufbar: das seit 2011 bestehende Stadionmagazin SturmEcho LIVE, der Geschäftsbericht SturmEcho und das 2023 gegründete Kindermagazin SturmEcholino.
Mit Anfang März 2026 umfasst das Archiv nun 576 Publikationen mit insgesamt rund 18.500 Seiten, die allen Sturm-Fans frei zugänglich sind.

Initiative des Beirats zur Bewahrung der Tradition und Klubidentität

Die Umsetzung des Onlinearchivs wurde vom Beirat zur Bewahrung der Tradition und Klubidentität unter Federführung von Christian Wiedner initiiert und ist im europäischen Vergleich einzigartig.

Auf dem Bild ist ein Tablet zu sehen mit einer Ausgabe vom SturmEcho

Die Geschichte reicht zurück ins Jahr 1956. Damals erblickte der Sport Telegraf das Licht der Medienwelt, das Nachrichtenblatt des S.C. Sturm Graz wurde aber bereits nach vier Ausgaben wieder eingestellt.
Der nächste Anlauf hatte mehr Durchhaltevermögen: 1962 brachten die Sturm-Funktionäre Herwig Brandstetter und Viktor Vavra das Sportprogramm Grazer Sportklub Sturm heraus. Nach 78 Ausgaben gab es 1968 eine weitere Neu-Konzeption des Vereinsorgans sowie einen neuen Titel: SturmEcho. Leitender Redakteur der ersten Ausgaben – sie kosteten einen Schilling – war Manfred Ebner. Im Oktober 1970 begann die Ära von Herbert Troger, der als Chefredakteur das Magazin bis heute prägt. Die Seitenstärke wuchs im Laufe der Jahre von acht auf zehn, zwölf, 16 und schließlich auf 24 Seiten. Ein Höhepunkt: Nr. 352, Frühjahr 2018, mit 80 Seiten, feierte das 50-jährige Jubiläum des SturmEcho. Auch wenn das Magazin zwischenzeitlich als SturmNews erschien, kehrte die Klubzeitschrift später wieder unter ihrem traditionellen Namen zurück.

In den frühen Jahren haben wir das SturmEcho noch im Bleisatz gestaltet, nun liefert das Digitalisierungswerk online allen Interessierten wunderbare Einblicke in die Sturm-Geschichte mit ihren vielen Höhen und auch Tiefen.”

Herbert Troger

Doch damit ist noch nicht genug, denn das Online-Archiv wird noch erweitert. Die nächsten Schritte werden den Sport-Telegraf, das Sportprogramm und weitere historische Festschriften online abrufbar machen.

Sturm-Präsident Christian Jauk: „Das SturmEcho als ältestes Fußballvereinsmagazin Österreichs ist ebenso einzigartig wie legendär. Es ist für mich ein Herzensanliegen, dass dieses kollektive, auf mehr als 18.000 Seiten gedruckte Gedächtnis der Sturm-Familie nun auch online abrufbar ist. Auf diese Weise bleibt die Sturm-Geschichte lebendig."

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