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Kampfmannschaft
15.10.2016 / 20:45

"Wir müssen nur auf uns schauen"

1:0-Sieg gegen die Wikinger | Die Stimmen zum Spiel

Franco Foda: "Ich hatte das Gefühl, dass es in der ersten Halbzeit beim Foul an Spendlhofer, aber auch in der zweiten Hälfte bei der Situation mit Elsneg ein Elfmeter war. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, weil Ried eine extrem gefährliche Mannschaft ist. In der zweiten Halbzeit war das Spiel offener. Wir haben aber keine Konter zugelassen. Deswegen bin ich auch mit dem Ergebnis hochzufrieden. Wir müssen ruhig, bodenständig und hoch konzentriert bleiben. Es gibt noch 25 Spiele, und wir müssen nur auf uns schauen. Mit Philipp Zulechners Debüt bin ich sehr zufrieden."

Philipp Zulechner: "Ich bin froh, wieder gespielt zu haben. Ried hat zu drücken begonnen, ich habe zwei Schüsse gehabt, die ich besser hätte treffen müssen. Ich hab wieder mehr Zug zum Tor, es hat heute aber nicht geklappt."

Christian Benbennek: "Es gibt Schlimmeres, als 0:1 beim Tabellenführer zu verlieren. Wir sind nicht gut in die Partie gekommen. In der zweiten Halbzeit waren wir etwas besser und engagierter, insgesamt hat Sturm aber das Spiel hochverdient gewonnen. So eine Kulisse wie hier darf uns nicht beeindrucken. Das gibt es ja nur bei Rapid und in Graz. Auch wenn es ein klarer Elfmeter für uns war, sind wir trotzdem selber daran schuld, dass wir nichts mitnehmen konnten."

Dieter Elsneg: "Dass Sturm in der Favoritenrolle war, war klar. Ich glaube aber, dass wir zweite Halbzeit die bessere Mannschaft waren. Wenn man so etwas nicht sieht, frage ich mich aber, ob der Schiedsrichter an der richtigen Stelle ist. Nächste Woche wird er wieder pfeifen, wir fahren aber ohne Punkte heim. Wenn wir unsere Tugenden ausspielen, können wir gegen jeden Gegner etwas reißen. Die Wut überwiegt aber gerade in meinen Gefühlen."