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Kampfmannschaft
17.02.2017 / 10:08

Baris Atik brennt auf Wiedergutmachung

Die Hoffenheim-Leihgabe lobt seine Mitspieler, will Samstag punkten und wartet auf Freundin Sabrina

(c) GEPA pictures

Ganz gut eingelebt hat sich bereits Baris Atik, 22-jährige Leihgabe der TSG Hoffenheim an den SK Puntigamer Sturm Graz, in Graz und in der Mannschaft. Der gerade 1,69 Meter große Dribbelkünstler brennt nach seinem Debüt in Mattersburg morgen gegen die Wiener Austria auf einen Einsatz – und auf Wiedergutmachung.

„Man hat mir den Einstieg leicht gemacht“

Pudelwohl fühlt sich der deutsch-türkische Doppelstaatsbürger Baris Atik in Graz. Im Hotel am Mühlengrund bewohnt er ein feines Appartment, wo er auch bis Sommer, so lange sein Leihvertrag läuft, bleiben möchte. Schon heute bekommt er dort Gesellschaft. Freundin Sabrina fliegt aus Deutschland ein. Gut für Baris, der sich auch im Team schon nach kurzer Zeit gut eingelebt hat. „Man hat es mir auch leicht gemacht, ich bin super aufgenommen worden“, freut sich Baris.

Beeindruckt vom technisch starken Team

Aber nicht nur zwischenmenschlich ist er von seinen Teamkollegen angetan, auch sportlich ist er von seinem Mitspielern beeindruckt: „Sturm ist eine technisch sehr starke Mannschaft, ein tolles Team. Bevor ich hierher kam, habe ich mich sehr auf dieses Engagement und auf Sturm gefreut. Alle meine Erwartungen haben sich bisher bestätigt. Ich kann nur hoffen, dass es so weiter geht“, ist der kleine Flügelflitzer happy.

Baris Atik, hochmotiviert

Gar nicht glücklich ist Baris (wird „Barisch“ ausgesprochen) mit seinem ersten Auftritt im Sturm-Dress. „Es stimmt schon, als Andi Gruber und ich reinkamen, haben wir gegen Mattersburg für frischen Wind gesorgt. Aber es hat leider nicht zu einem Torerfolg geführt. Ich wünschte, ich hätte für die Fans und Sturm den ersten Punkt im Frühjahr holen können. Das möchte ich morgen gegen die Austria wiedergutmachen und werde alles geben, damit die Zähler in Graz bleiben, sofern ich zum Einsatz komme“, zeigt sich Baris hochmotiviert.

„Das Käffchen genießen“

In seiner Freizeit hat sich der Hoffenheimer schon ein wenig in Graz umgesehen. „Besonders gut gefällt es mir im ,Freiblick’. Mit dem Blick über die Stadt lässt sich ein Käffchen bei schönem Wetter schon genießen“, meint Atik in lupenreinem Hochdeutsch. Aber: „Das ist alles nicht so wichtig. Mein Fokus liegt bis Sommer auf Sturm Graz. Das Mattersburg-Match ist abgehakt, jetzt konzentrieren wir uns voll auf das Spiel gegen Austria Wien.“

Hannes Machinger