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Kampfmannschaft, Interviews
23.08.2016 / 12:00

4 Fragen an... James Jeggo!

Ausgabe #68

Quelle: GEPA

„Vier Fragen an“ ist eine Reihe an Kurzinterviews und erscheint alle zwei Wochen. Die InterviewpartnerInnen sind sehr unterschiedlich und zu einem aktuellen Thema ausgewählt.

Diesmal haben wir uns mit James "Jimmy" Jeggo, zentraler Mittelfeldspieler beim SK Puntigamer Sturm Graz, unterhalten.

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Du bist zwar in Wien geboren, hast aber die australisch-englische Staatsbürgerschaft?

Ja, meine Eltern sind beide aus England, haben aber in Wien gelebt und gearbeitet.  Als ich zehn Jahre alt war, sind wir nach Australien gezogen. Deswegen besitze ich die englische und die australische Staatsbürgerschaft.

 

Im Alter von 15 Jahren wurde bei dir Leukämie diagnostiziert und du hast die Krankheit erfolgreich besiegt. Welche Rolle spielte dabei der Fußball?

Als ich an Leukämie erkrankt bin, konnte ich acht Monate lang nicht Fußball spielen, diese  Zeit war sehr schwer für mich. Ich habe dann gemerkt, wie wichtig mir der Fußball ist und mir vorgenommen, noch härter zu trainieren, um es ganz nach oben zu schaffen.  Es hat mir viel Kraft gegeben und ich bin nun sehr stolz, Profifußballer geworden sein.

 

Auch in Australien warst du bereits im Profifußball aktiv. Gibt es Unterschiede zur österreichischen Bundesliga?

Hier in Österreich ist der Fußball schneller und körperbetonter, es gibt viele Zweikämpfe. In Australien spielt man im Sommer und es ist sehr heiß. Deswegen ist das Spiel nicht so schnell, sondern eher taktisch ausgelegt. Die Mannschaften versuchen von hinten rauszuspielen. Ich persönlich spiele lieber bei kühlen Temperaturen.

 

Der SK Puntigamer Sturm Graz ist sehr gut in die neue Saison gestartet und steht derzeit ganz oben in der Tabelle.  Was macht das Team aus?

Wir haben sehr gute Spieler verpflichtet und die Stimmung im Team ist super.  Jeder setzt sich für den andern ein und auch das Trainerteam leistet gute Arbeit.  Wir haben aber erst fünf Spiele gespielt und stehen noch am Anfang der Saison. Es ist wichtig, dass wir weiter an uns arbeiten und jeden Tag alles geben.

 

Vielen Dank für das Kurzinterview!